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Coronavirus : Wie viele sich infizieren und sterben

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Wie breitet sich Corona in Deutschland aus? Wie viele Menschen kommen ins Krankenhaus? Wie viele sterben? Die wichtigsten Zahlen zur Pandemie in interaktiven Karten und Grafiken.

In Deutschland wurden mittlerweile mehr als 26 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt, rund 139.000 Menschen sind verstorben. Weltweit sind es insgesamt mehr als 525 Millionen Fälle - und mehr als sechs Millionen Todesfälle.

Die wichtigsten Corona-Zahlen

Die folgende Grafik zeigt die Fallzahlen, Todeszahlen, Impfquote und die Lage in den Kliniken auf einen Blick. Weiter unten im Text und in weiterführenden Artikeln finden Sie detaillierte Erläuterungen zu den entsprechenden Daten rund um das Coronavirus.

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Corona-Infektionen in Deutschland

Die Linie unten zeigt die Zahl der Neuinfektionen im 7-Tage-Schnitt. Weil zum Beispiel am Wochenende grundsätzlich weniger Fälle gemeldet werden, bildet der Schnitt den aktuellen Trend besser ab als die täglich gemeldeten Zahlen.

Bei sehr hohem Infektionsgeschehen muss die Zahl der Neuinfektionen mit besonderer Vorsicht interpretiert werden. Die Dunkelziffer liegt dann nochmal höher als bei niedrigen Zahlen. Die Gründe: Die Kapazitäten für PCR-Tests stoßen z.B. an ihre Grenzen oder sie müssen priorisiert werden, u.a. für medizinisches Personal. Auch überlastete Gesundheitsämter können zu einer noch höheren Dunkelziffer beitragen.

Und auch wegen der geringeren Testzahlen und Meldeverzögerungen während der Osterfeiertage und -ferien können die Fallzahlen derzeit niedriger ausfallen.

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Wichtig ist aber auch, wie hoch der Anteil positiver Corona-Tests ist. Die neuesten Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) bilden jeweils das Infektions- und Testgeschehen der Vorwoche ab. Die Daten werden vom RKI alle zwei Wochen aktualisiert.

Da sich die Teststrategie im Lauf der Pandemie mehrfach geändert hat (z.B. Priorisierung von medizinischem Personal), ist die Positivrate nicht uneingeschränkt mit früheren Werten vergleichbar.

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Zudem hat sich das Virus in den vergangenen Jahren verändert. Neue Varianten haben der Pandemie immer wieder eine neue Dynamik gegeben. Seit März 2022 dominiert der Omikron-Subtyp BA.2 das Infektionsgeschehen in Deutschland. Andere Virusvarianten spielen derzeit kaum eine Rolle.

Omikron verbreitet sich deutlich schneller als bisherige Varianten. Das Virus scheint die Immunantwort des Körpers teilweise umgehen zu können, sodass Impfung und Genesung nicht mehr so lange schützen wie bei Delta. Dennoch scheint vor allem eine Booster-Impfung noch gut vor schweren Verläufen zu schützen - und bietet einen etwas besseren Schutz vor Infektion als eine doppelte Impfung.

Alter der Corona-Infizierten

Die Pandemie trifft verschiedene Altersgruppen unterschiedlich stark. Die nachfolgende, jeweils wöchentlich aktualisierte Grafik zeigt, wie viele bestätigte Corona-Fälle es je 100.000 Einwohner in den verschiedenen Altersgruppen gegeben hat. Dabei ist allerdings zu beachten, dass Schüler z.B. häufiger getestet werden.

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Todesfälle in Deutschland

Viele Menschen sind im Laufe der Pandemie an Corona gestorben. Wie auch bei den Neuinfektionen bildet der 7-Tage-Schnitt bei der Zahl der Todesfälle den Trend zum Beispiel wegen Meldelücken am Wochenende besser ab:

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Lage in den Kliniken

Ein überlastetes Gesundheitssystem - das gilt es während der gesamten Pandemie zu verhindern. Die unten dargestellte Hospitalisierungsinzidenz gibt an, wie viele Menschen in den vergangenen sieben Tagen ins Krankenhaus (nicht nur auf Intensivstationen) gekommen sind.

Dabei wird allerdings nicht unterschieden, ob sie wegen oder nur mit Corona ins Krankenhaus gekommen sind. Wegen massiver Meldeverzüge berechnet das RKI auch eine angepasste - gesetzlich nicht relevante - Hospitalisierungsinzidenz.

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In folgender Übersicht können Sie zudem die offiziell gemeldete, nicht die geschätzte Hospitalisierungsinzidenz in Ihrem Bundesländern nachschauen. Aufgrund der Meldeverzüge und der Berechnungsweise sind auch diese Zahlen mit großer Vorsicht zu genießen. Sie werden in den kommenden Tagen noch stark nach oben korrigiert.

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Lage auf den Intensivstationen

Viele Menschen kommen aber nicht nur ins Krankenhaus, sondern müssen auf die Intensivstation. Folgende Grafik zeigt die Zahl der Covid-Intensivpatienten in Deutschland. Die Belastung der Intensivstationen steigt erst mit ein paar Wochen Abstand zum Infektionsgeschehen. Menschen, die sich heute infizieren, landen womöglich erst in ein paar Wochen auf der Intensivstation.

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Wo es aktuell anteilig besonders viele Covid-Patienten auf Intensivstation gibt, zeigt diese Karte. Allerdings spiegelt die Karte nicht das Infektionsgeschehen in den Landkreisen wider, da Kliniken Intensivpatienten auch in andere Landkreise verlegen können.

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Corona: Inzidenz und Todesfälle weltweit

Wie verläuft die Pandemie außerhalb von Deutschland? Die Zahl der Infektionen und Todesfälle in anderen Ländern zeigt die folgende Grafik Mithilfe der blauen Schaltflächen können Sie zwischen den Kontinenten wechseln. Im Suchfeld können Sie mehrere Staaten eintragen (durch Leerzeichen getrennt) und so miteinander vergleichen.

Dabei ist aber zu beachten, dass Länder z.B. unterschiedlich stark testen oder eventuell andere Falldefinitionen nutzen. Deshalb sind die Zahlen verschiedener Staaten nur bedingt miteinander vergleichbar.

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Warum gibt es unterschiedliche Fallzahlen zum Coronavirus?

Die ZDFheute hat bei den Fallzahlen zum Coronavirus lange auf die Firma Risklayer zurückgegriffen. Sie haben zusammen mit Mitarbeitern des Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mehrmals täglich Daten aus Veröffentlichungen der Gesundheitsämter der Kreise und Städte gesammelt. Anfang März 2022 hat Risklayer die Datensammlung eingestellt. Seitdem nutzt ZDFheute die Daten des Robert-Koch-Instituts.

Die RKI-Zahlen können sich von den lokal gemeldeten Werten unterscheiden. Die Ämter vor Ort erhalten Meldungen über neue Corona-Infektionen direkt von den Ärzten und Laboren. Anschließend verschicken die Ämter die Daten an die Gesundheitsbehörden der Bundesländer. Erst dann landen sie beim RKI, das sie wiederum an die Weltgesundheitsorganisation WHO übermittelt. Unter anderem deshalb können die Zahlen in den verschiedenen Quellen variieren.

Die Zahlen zu bekannten Corona-Infektionen in anderen Ländern stammen von der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität (JHU). Die Universität greift Zahlen aus vielen unterschiedlichen Quellen ab. Oft ist aber nicht bekannt, aus welchen Quellen sich die JHU aktuell bedient. Auch methodisch ist nicht bei allen Ländern klar, wie die JHU vorgeht.

Mitarbeit: Simon Haas (bis zum 31. Januar 2021)

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