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Maßnahme des Auswärtigen Amts - Corona-Reisewarnung auf Brüssel ausgeweitet

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Wegen steigenden Infektionszahlen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen nach Brüssel. Nach der Provinz Antwerpen ist nun Belgiens Hauptstadt betroffen, das Herz der EU.

Schild mit dem Hinweis Gesichtsmaske zu tragen, in der Innenstadt von Brüssel, Belgien
Das politische Zentrum der Europäischen Union wird zum Corona-Risikogebiet. (Archivbild)
Quelle: imago

Auch in der belgischen Hauptstadt Brüssel steigen die Corona-Fallzahlen. Darum warnt das Auswärtige Amt nun auch vor "nicht notwendigen, touristischen Reisen" nach Brüssel. Seit dem Freitagabend ist die Stadt in den Augen der deutschen Behörden Risikogebiet.

Rückkehrer müssen sich testen lassen

Diese Einstufung bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber in Deutschland eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sich Reisende in häusliche Quarantäne begeben. Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, dass es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat.

Als inoffizielle EU-Hauptstadt zielt Brüssel vor allem Geschäftsreisende und Politiker an, aber es kommen auch viele Touristen. Derzeit herrscht allerdings politische Sommerpause - deshalb ist es in der Stadt verhältnismäßig ruhig. Ministertreffen finden aktuell nicht statt, auch das Europaparlament pausiert.

Mitarbeiter einer Fluggesellschaft warten am Flughafen Frankfurt. Archivbild

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Wegen sehr hoher Infektionszahlen stuft die Regierung einige Länder jetzt als Hochrisikogebiet ein. Es gelten verschärfte Reiseregeln. Ein Überblick.

Wichtige Polit-Termine erst wieder im September

Das nächste Ministertreffen in Brüssel ist planmäßig erst für den 21. und 22. September angesetzt. Dann trifft Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) auf ihre Kolleginnen und Kollegen der anderen EU-Staaten, um über die gemeinsame Agrarreform zu verhandeln.

In derselben Woche ist zudem ein EU-Sondergipfel geplant. Dann müsste also auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wieder nach Brüssel reisen - es sei denn, der Gipfel wird als Videokonferenz durchgeführt. Die nächste Plenarsitzung des Europaparlaments Mitte September findet im französischen Straßburg statt.

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