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Ruhiges Demo-Wochenende in Deutschland

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Corona-Proteste - Ruhiges Demo-Wochenende in Deutschland

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Es werden weniger: Wo vor Kurzem noch Tausende demonstrierten, ist das Teilnehmeraufkommen nun deutlich geringer. Überblick über ein eher ruhiges Demo-Wochenende in Deutschland.

Viele Menschen in Deutschland gehen für und gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. Auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart haben erneut Gegner der Beschränkungen demonstriert.

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In Stuttgart haben am Sonntag wieder mehrere Hundert Menschen gegen Einschränkungen durch die Corona-Verordnung des Landes demonstriert. Nach Polizeiangaben blieb am Nachmittag alles friedlich. Die Hygiene- und Abstandsregeln würden eingehalten, sagte eine Polizeisprecherin.

Bereits am Samstag hatten sich rund 150 Menschen auf dem Wasen versammelt. Redner verlangten unter anderem die sofortige Öffnung der Kitas und den sofortigen Vollbetrieb der Schulen. Ein Bündnis aus 25 linken Gruppierungen aus Stuttgart und der Region hatte auf einer anderen Demo vor einem drohenden Sozialabbau als wirtschaftliche Folge der Corona-Pandemie gewarnt.

Insgesamt ruhiges Demo-Wochenende in Deutschland

In mehreren deutschen Städten hatten bereits am Samstag wieder Menschen gegen die staatlichen Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus demonstriert - aber auch gegen Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretiker.

In Frankfurt am Main demonstrierten bei mehreren Veranstaltungen insgesamt rund 550 Menschen. Nach einem Zusammenstoß zwischen Demonstranten und Gegendemonstranten schritt die Polizei ein. Insgesamt wurden vier Menschen festgenommen, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

In vielen Städten wird gegen die Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus protestiert. Die Demos fielen an diesem Samstag allerdings kleiner aus, als in den Wochen zuvor.

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Wenig Teilnehmer in Berlin

In Berlin bewegten sich die Teilnehmerzahlen am Samstag deutlich unter den angekündigten Werten, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Lage sei weitestgehend ruhig geblieben, zu vielen Demonstrationen seien um die 50 Menschen gekommen. Am Sonntag hat es keine größeren Demonstrationen mehr gegeben, laut Polizei gab es keine nennenswerten Zwischenfälle.

Es sei eine "bunte Mischung" aus Demos gegen die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung und Gegenprotesten, im Einsatz seien rund 550 Polizisten. Zu einer Kundgebung des Kochs Attila Hildmann nahe dem Bundeskanzleramt kamen laut Polizei in der Spitze 150 Teilnehmer.

Presse-Fotograf in Berlin angegriffen

Bei einer Demonstration im Volkspark Humboldthain in Berlin-Wedding war nach Angaben eines Augenzeugen einem Pressefotografen bei einer Corona-Versammlung von einer Teilnehmerin gegen die Kamera geschlagen. Ein Polizeisprecher bestätigte das.

Dem Fotografen sei weder ein Sach- noch ein Personenschaden entstanden und er habe auf eine Anzeige verzichtet. Erst Anfang Mai war ein ZDF-Kamerateam der heute-show angegriffen worden, kurz darauf ein Fernsehteam der ARD.

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Schwacher Zulauf in Nürnberg

In Bayern fand eine der größten Versammlungen in München statt. Auf der Theresienwiese demonstrierten rund 700 Menschen. Laut einer Polizeisprecherin war das Versammlungsgeschehen ruhig, auch die Abstandsgebote wurden eingehalten.

In Thüringen kamen laut einem Polizeisprecher bis zum Samstagnachmittag landesweit rund 450 Menschen zu Kundgebungen gegen die bestehenden Einschränkungen.

Größere Corona-Demos in den vergangenen Wochen

Bei größeren Demonstrationen in vielen Orten Deutschlands hatten sich in den vergangenen Wochen bis zu 10.000 Menschen beteiligt. Örtlich war es auch zu kleineren Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen.

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