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Wie wird der Corona-Besuch im Freibad?

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Planschen mit Abstand - Wie wird der Corona-Besuch im Freibad?

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Planschen mit Abstand, Besuche nur mit Voranmeldung und Warteschlangen vor den Becken: Freibäder in mehreren Ländern starten in die Saison. Wie wird der Besuch in der Corona-Krise?

In den ersten Bundesländern dürfen Freibäder wieder öffnen – allerdings unter strengen Auflagen: Es gelten Abstands- und Hygieneregeln. Nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern ist erlaubt.

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Zahlreiche Freibäder starten im Schatten der Corona-Pandemie in die Sommersaison. In Sachsen dürfen die Bäder schon seit dem 15. Mai wieder die Pforten öffnen, in Nordrhein-Westfalen ab heute. Andere Bundesländer ziehen in den kommenden Wochen nach, Hessen will die Bäder zumindest für Vereine wieder öffnen. Bayern oder Baden-Württemberg wollen noch abwarten. Doch wie wird der neue Alltag?

Online-Buchungen und Zeitfenster

Die schnelle Schwimmrunde nach Feierabend wird nicht überall uneingeschränkt möglich sein, erklärt Christian Ochsenbauer, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfB). Um die Besucherströme zu kanalisieren, wollen viele Bäder Zeitkarten anbieten. So etwa in den Betrieben der "Kölnbäder", wo Kunden nur mit E-Tickets eingelassen werden. Spontan-Besuche seien nicht vorgesehen.

Mit den Online-Registrierungen kämen die Bäder auch gleichzeitig ihrer Nachweispflicht nach. Auch in Berlin, wo die ersten Bäder zum 25. Mai wieder öffnen wollen, wird ein solches Konzept geplant.

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Begrenzte Personenzahlen in den Becken

Ob auf der Liegewiese oder beim Anstehen am Sprungturm: Abstand ist das Gebot der Stunde. In Köln und Düsseldorf wurden schon Markierungen auf dem Boden angebracht, in einigen Bädern sollen Bahnen nur in eine Richtung geschwommen werden. Die Regeln sollen sicherstellen, dass sich das Coronavirus nicht über die Luft verbreitet.

Abstandsmarken im Strandbad Lörick in Düsseldorf, aufgenommen am 18.05.2020
Auch im Strandbad Lörick gibt es Abstandsmarkierungen.
Quelle: dpa

Wie die Besucher mit den neuen Regeln umgehen, kann niemand vorhersagen. Betreiber wie "Kölnbäder" setzen auf die Vernunft ihrer Kundschaft. "Wir hoffen darauf, dass die ein oder anderen Dinge schon gelernt worden sind", sagt eine Pressesprecherin.

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Die DGfB empfiehlt, die Personenzahl in den Becken zu begrenzen. Auf den Liegewiesen gelten die bekannten Abstands- und Kontaktgebote. Security-Kräfte sollen sicherstellen, dass sich keine größeren Gruppen bilden.

Neue Aufgaben kommen auf die Bademeister zu. DGfB-Geschäftsführer Ochsenbauer schlägt vor, dass sie die Badenden zählen und die Becken gegebenenfalls sperren sollen. In den meisten Bädern sollen die Kleinen in den Kinderplanschbecken toben können, erzählt Ochsenbauer. Auch die Gastronomie ist vielerorts geöffnet.

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Umweltbundesamt: Viren werden inaktiviert durch Filtration

Darüber hinaus gilt: Desinfizieren was geht. Sanitäre Einrichtungen sollen öfter gereinigt werden, in Berlin bleiben Umkleiden und Duschräume gleich ganz geschlossen. Einige Bäder planen auch, alle paar Stunden den Betrieb zu unterbrechen und eine Grundreinigung vorzunehmen.

Sorgen machen, dass sich das Virus über das Wasser verbreitet, muss sich übrigens niemand: Nach Angaben des Umweltbundesamtes sorgen Filtration und Desinfektion dafür, dass Viren verlässlich inaktiviert werden.

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