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Umsätze in der Gastronomie stark gesunken

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Corona-Einschränkungen - Umsätze in der Gastronomie stark gesunken

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Die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben besonders Bars und Kneipen schwer getroffen. Ihr Umsatz ging laut Statistischem Bundesamt um gut 45 Prozent zurück.

Gastronom mit Maske säubert Tische vor einem Lokal
Weniger Umsatz, weniger Jobs: Viele Arbeitsplätze in der Gastronomie fielen wegen Corona weg.
Quelle: dpa

Die Gastronomie in Deutschland hat durch die Corona-Maßnahmen im Frühjahr beträchtlich an Umsatz eingebüßt. Zwischen März und August nahmen Restaurants, Cafés, Caterer und Bars preisbereinigt 40,5 Prozent weniger Geld ein als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Die Zahl der Beschäftigten in der Branche schrumpfte demnach um etwa ein Sechstel (17,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dabei gelten Kurzarbeiter weiterhin als Beschäftigte.

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Bars und Kneipen besonders betroffen

Im kompletten Monat April fielen die Umsätze in der Gastronomie mit einem Minus von gut 68 Prozent am stärksten. Mit der Öffnung im Mai erholten sich die Geschäfte zwar kontinuierlich. Im August lag der Erlösrückgang aber laut Statistik immer noch bei gut 22 Prozent.

Innerhalb der Branche besonders betroffen waren Lokale, die ihr Geld mit Getränkeausschank verdienen: Dort, etwa bei Kneipen und Bars, fiel der Umsatz von März bis August um mehr als 45 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Restaurants, Gaststätten und Imbisslokale konnten dagegen mit Lieferdiensten und Ab-Haus-Verkäufen etwas Boden gut machen und büßten noch etwa 29 Prozent der Erlöse ein.

Sperrstunden und Kontaktbeschränkungen bereiten Gastronomie und Veranstaltungsbranche große Sorgen. Die Gäste bleiben aus und die hohen finanziellen Einbußen sind für viele existenzbedrohend. Die Branche fordert Lösungen von der Politik.

Beitragslänge:
2 min
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Starker Abbau von Jobs in der Gastronomie

Die Umsatzeinbrüche führten in der Gastronomie, die zuletzt rund 1,8 Millionen Menschen beschäftigte, zu einem kräftigen Job-Abbau, wie es weiter hieß. Bei der Zahl der Insolvenzen machten sich die schlechten Geschäfte unterdessen nicht bemerkbar. Die Statistiker führen das aber auf die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht seit März zurück.

Angesichts von Sperrstunden und Kontaktbeschränkungen in Corona-Hotspots zur Eindämmung der Pandemie kommen nun wieder neue Herausforderungen auf die Gastronomie zu.

Man sieht verschiedene Menschengruppen, also Cluster, die mit dem Corona-Virus (symbolisch) infiziert sind.

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