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Wie wirken die Beschränkungen? - Google-Daten zeigen, wo weniger los ist

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In deutschen Parks ist deutlich weniger los. Das zeigen anonyme Bewegungsdaten der Internet-Plattform Google. Künftig könnten die Daten Hinweise auf nötige Maßnahmen liefern.

Als weltgrößter Suchmaschinenanbieter verfügt Google über Standortdaten von Nutzern weltweit. Diese gibt der Konzern im Kampf gegen Corona nun anonymisiert frei.

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Seit den geltenden Maßnahmen in der Corona-Krise nutzen nach Google-Daten gut zwei Drittel weniger Menschen in Deutschland Bahnen und Busse.

In Lebensmittelläden und Apotheken gingen zuletzt rund halb so viele Kunden wie Anfang des Jahres, wie aus einer Auswertung anonymisierter Bewegungsdaten des Internet-Konzerns hervorgeht.

Deutlich weniger Menschen in Parks unterwegs

Es sind die ersten öffentlichen Zahlen zu Auswirkungen bisheriger Vorkehrungen wie Heimarbeit und Kontaktsperren. Dabei bekommt man nur eine prozentuale Veränderung insgesamt zu sehen, nicht aber die Entwicklung an einzelnen Orten. Die Daten geben auch keinen Aufschluss über die Bewegung einzelner Personen, betont Google.

Die Angaben sind zwei bis drei Tage alt, weil der Konzern Zeit braucht, die Daten aufzubereiten. Als Vergleichswert dient der Durchschnitt der ersten fünf Wochen dieses Jahres. In Parks sind jetzt demnach rund halb so viele Menschen unterwegs wie damals. Allerdings zeigt die am Freitag veröffentlichte Google-Grafik auch einen sprunghaften Anstieg der Parkbesucher-Zahl von 80 Prozent mit dem warmen Wetter Mitte März.

Corona-Pandemie führt zu starkem Besucherrückgang

Am Arbeitsplatz hielten sich den Zahlen zufolge zuletzt rund 40 Prozent weniger Menschen auf. Für die Kategorie der Einkaufszentren, Restaurants, Museen, Kinos und Bibliotheken zeigt Google einen Besucherrückgang von 77 Prozent an - wenig überraschend, da die meisten davon geschlossen sind.

Für Deutschland gibt Google auch Werte auf Bundesland-Ebene an. Eine Erkenntnis daraus ist zum Beispiel, dass die Zahl der Menschen in Parks in Berlin (minus 63 Prozent) viel stärker gesunken ist als etwa in Hamburg (minus 34 Prozent).

Daten könnten im Kampf gegen Coronavirus unterstützen

Mit der Zeit könnten die Daten auch auf tiefere regionale Ebenen heruntergebrochen werden, erklärte Google. In den USA etwa sind die Trends bereits auf County-Ebene verfügbar - das wäre in Deutschland vergleichbar mit Angaben für Landkreise.

Google greift für die Auswertung auf anonymisierte Daten von Nutzern zurück, die ihre Aufenthaltsorte in ihren Google-Profilen aufzeichnen lassen. In Zukunft könnten mit den Daten möglicherweise auch Annahmen zur weiteren Entwicklung getroffen werden. Beispielsweise "könnten anhaltende Besuche an Verkehrsknotenpunkten auf die Notwendigkeit hinweisen, zusätzliche Busse oder Züge einzusetzen, so dass Menschen, die reisen müssen, Platz für Social Distancing haben", teilte Google mit.

Die Daten sind für 131 Länder verfügbar. So geht daraus hervor, dass zum Beispiel in Frankreich und Italien die Zahl der Menschen an Bahnhöfen und Haltestellen sogar um 87 Prozent gesunken ist.

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