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Tübinger Biotechunternehmen - Curevac für Corona-Impfstoffstudie zugelassen

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Das Tübinger Unternehmen Curevac darf mit klinischen Tests seines Impfstoffkandidaten gegen Corona starten. Das Paul-Ehrlich-Institut erteilte die Zulassung dafür.

Ein Mitarbeiter der Firma CureVac pipettiert in einem Labor der Firma CureVac eine blaue Flüssigkeit, aufgenommen am am 24.02.2020
Das zweite Unternehmen mit Genehmigung für Impfstoff-Studie: Curevac
Quelle: dpa

Das Tübinger Biotechunternehmen Curevac hat in Deutschland die Genehmigung für eine klinische Studie mit einem potenziellen Corona-Impfstoff erhalten. Das teilte das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) des Bundes in Langen mit. Die Firma darf den Wirkstoff nun an gesunden Freiwilligen testen.

Es ist das zweite Mal, dass in Deutschland eine klinische Studie mit einem möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus genehmigt wird. Im April gab das PEI grünes Licht für erste Tests mit einem Kandidaten des Mainzer Unternehmens Biontech.

Curevac: Voruntersuchungen erfolgreich

Curevac arbeitet ebenso wie Biontech an sogenannten mRNA-Impfstoffen. Bei mRNA handelt es sich um eine Art Botenmolekül, in dem die Bauanleitung zur Herstellung von Proteinen steckt. Für ihren Impfstoff haben die Curevac-Forscher mRNA mit der Bauanleitung für ein Protein des Coronavirus Sars-CoV-2 versehen. Die menschlichen Zellen bilden nach der Impfung dieses Protein, was der Körper als fremd erkennt. Er bildet Antikörper und andere Abwehrzellen dagegen.

Die vor einer klinischen Studie nötigen Voruntersuchungen seien erfolgreich verlaufen, teilte das Unternehmen auf seiner Webseite mit.

Bundesregierung beteiligt sich an Curevac

Am Montag hatte das Wirtschaftsministerium bekanntgegeben, sich mit 300 Millionen Euro an dem Unternehmen zu beteiligen und rund 23 Prozent der Anteile zu übernehmen. Der Einstieg über die staatliche KfW-Bank soll in diesen Tagen erfolgen.

Man wolle es so auch gegen eine mögliche Übernahme aus dem Ausland absichern, so Altmaier. Auf Geschäftsentscheidungen wolle der Staat keinen Einfluss nehmen. Im März hatten Berichte für Aufsehen gesorgt, wonach sich die USA den etwaigen Curevac-Impfstoff exklusiv sichern wollten.

Weltweit laufen inzwischen schon zahlreiche Testreihen von Forschungsinstituten und Pharmafirmen zur Entwicklung von Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus, bei denen unterschiedliche Ansätze verfolgt werden.

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