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Termine, Hotline, Reihenfolge - Was Sie zur Impfkampagne wissen müssen

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Die Corona-Impfkampagne ist in Deutschland angelaufen. Doch wie komme ich an einen Termin und mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Die im Seniorenzentrum Albrecht Dürer in Bamberg arbeitende Pflegerin Maria (l) wird von der medizinischen Fachangestellten Kristin (r) mit dem Corona-Virus Impfstoff von Biontech/Pfizer am 27.12.2020 geimpft
Das Pflegepersonal gehört zur ersten Gruppe von Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft werden.
Quelle: dpa

In Deutschland hat das Impfen gegen das Coronavirus begonnen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Impfkampagne:

Wie läuft die Terminvergabe ab?

Eine Impfung ist in der Regel nur mit Termin möglich. Für ganz Deutschland kann zum Prozedere allerdings noch keine abschließende Aussage getroffen werden. Die Bundesländer regeln die Abläufe selbst. Länderspezifische Internetseiten und Apps bieten Informationen.

Einen Überblick über die Unterschiede in den einzelnen Bundesländern finden Sie hier:

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Werde ich zur Impfung angeschrieben?

Auch das ist bislang nicht bundesweit einheitlich geregelt: Manche Landesregierungen schreiben ihre Bürger direkt an, in anderen ist noch offen, wie sie Menschen potenziell über Möglichkeiten zum Impfen benachrichtigen wollen. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Wie lautet die Hotline-Nummer für die Terminvergabe?

Es gibt die bundesweit einheitliche Telefonnummer 116117, manche Länder haben aber ihre eigene Hotline. Eine Übersicht finden Sie ebenfalls hier.

Wer darf sich wann impfen lassen?

Das regelt die Impf-Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums. Diese sieht eine Priorisierung nach drei Gruppen vor:

Danach sind alle weiteren Personengruppen ohne weitere Priorisierung an der Reihe. Eine Impfpflicht schließt die Bundesregierung aus. Wann genau welche Personengruppen geimpft werden, hängt unter anderem von der Impfstoffverfügbarkeit ab.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte "fließende Übergange" zwischen den Stufen an. Nach sehr starker Priorisierung zu Beginn erwartet er immer mehr verfügbaren Impfstoff und neue Zulassungen - etwa des Serums der Firma Moderna.

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Welche Nebenwirkungen hat die Impfung?

Müdigkeit, Kopfweh, Schmerzen an der Einstichstelle zählen zu den am häufigsten aufgetretenen Nebenwirkungen nach einer Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin. Außerdem kann es zu Schüttelfrost, Durchfall, Muskel- oder Gliederschmerzen sowie Fieber kommen.

Solche Reaktionen sind in vielen Fällen ein Hinweis darauf, dass das Immunsystem auf den Impfstoff reagiert - und das möchte man ja mit einer Impfung erreichen. Das Vakzin wurde von Ende Juli bis Mitte November in einer Studie mit insgesamt 44.820 Probanden untersucht.

Die Nebenwirkungen waren der Studie zufolge im Allgemeinen schwach bis mäßig und klangen nach kurzer Zeit wieder ab.

Vorsicht ist bei Menschen geboten, die unter starken Allergieproblemen leiden. Sie können schlimmstenfalls mit schweren allergischen Reaktionen auf eine Impfung reagieren. "Allergische Reaktionen auf Impfstoffe sind nicht ungewöhnlich, kommen glücklicherweise aber sehr selten vor", hatte der Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen kürzlich gesagt. Mehr zu den Impf-Nebenwirkungen:

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Dürfen sich Schwangere impfen lassen?

Schwangere werden in keiner der drei priorisierten Impfgruppen explizit aufgelistet - ausgeschlossen ist eine Impfung allerdings nicht, zum Beispiel wenn die Frau dem medizinischen Personal angehört. Eine Impfung in der Schwangerschaft und in der Stillzeit wird allerdings "derzeit nur nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung empfohlen", wie aus dem Aufklärungsmerkblatt des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. In den Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs sind Schwangere bislang nicht genügend berücksichtigt worden, um wissenschaftlich tragbare Erkenntnisse zu dieser Frage zu liefern.

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