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Premier Johnson verlässt Intensivstation

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Coronavirus-Krise - Premier Johnson verlässt Intensivstation

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Der britische Premier Boris Johnson muss wegen seiner Covid-19-Erkrankung nicht mehr auf der Intensivstation behandelt werden. Er ist auf eine normale Station verlegt worden.

Ein Polizist am 09.04.2020 vor dem St. Thomas' Hospital in London.
Im St. Thomas' Hospital in London wurde Premier Johnson jetzt von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt.
Quelle: picture alliance/ZUMA Press

Ein Regierungssprecher bestätigte die Verlegung Johnsons auf eine normale Krankenstation des St. Thomas' Hospital in London. Dort werde der Premierminister "während der ersten Phase seiner Erholung" engmaschig überwacht, Johnson sei "sehr guter Dinge."

Johnson macht Fortschritte

Am Mittwoch-Vormittag noch hatte es geheißen, der Premier mache kontinuierlich Fortschritte, bleibe aber auf der Intensivstation.

Johnson war am Sonntag ins St. Thomas' Hospital gebracht worden, nachdem die Symptome seiner Covid-19-Erkrankung nach eineinhalb Wochen noch nicht abgeklungen waren. Am Montag hatte sich sein Zustand derart verschlechter, dass er auf die Intensivstation verlegt worden war.

Außenminister Raab führt Regierungsgeschäfte

Wann Johnson die Regierungsgeschäfte wieder übernehmen kann, war zunächst unklar. Britische Medien rechnen damit, dass es Wochen dauern könnte. Vertreten wird Johnson so lange von Außenminister Dominic Raab.

Raab hatte auf einer Pressekonferenz gesagt, dass es zu früh sei, die am 23. März verhängten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu lockern. Sie wurden eigentlich auf drei Wochen befristet und würden damit am Montag auslaufen.

Nach Beratungen des Krisenkomitees der Regierung - abgekürzt Cobra - sagte Raab, es werde keine Entscheidung zur Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen und Geschäftsschließungen getroffen, "bis Beweise klar zeigen, dass wir über den Höhepunkt hinaus sind".

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