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Psyche in der Krise - Was gegen den Corona-Blues helfen kann

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Viele Menschen fühlen sich durch Corona-Krise und die Einschränkungen im Alltagsleben belastet. Wie geht man besten damit um? Die Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung gibt Tipps.

ein mann geht vor einem wald spazieren, waehrend die mittagssonne bei nebel durch die baeume scheint.
Ein Spaziergang kann die Stimmung heben.
Quelle: dpa

Die Corona-Pandemie ist unbestritten eine Ausnahmesituation. Weniger Kontakte, weniger Alltagsaktivitäten, dafür mehr Verzicht. Das gilt gerade jetzt, da es bis vorerst Ende November erneut einen Teil-Shutdown gibt.

Dass Aktivitäten weniger planbar sind, wirke auf viele Menschen frustrierend, sagt Gebhard Hentschel, Vorsitzender der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV).

Wir sind es gewohnt unser Leben zu planen und zu strukturieren, jetzt werden wir durch die notwendigen Maßnahmen der Pandemie-Bekämpfung erneut ausgebremst.
Gebhard Hentschel, Vorsitzender DPtV

Depressive Reaktion auf Corona-Lage

Dieser Kontrollverlust könne verunsichern und zu Gefühlen der Hilflosigkeit und Angst führen. Die Psyche leidet.

Besonders unter Stress stünden laut Hentschel Menschen, deren wirtschaftliche Existenz bedroht ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflege und Medizin sowie Menschen, die einer Risikogruppe angehören. Depressive Reaktionen könnten die Folge sein.

Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Prof. Dr. Tom Bschor rät zu einem "geregelten Tagesablauf" und beantwortet weitere Fragen zu Ängsten in der Coronakrise.

Beitragslänge:
12 min
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Studie: Corona allgegenwärtiges Thema

Während der Corona-Kontaktbeschränkungen in diesem Frühjahr hat sich einer Forsa-Umfrage zufolge fast jeder Fünfte häufiger niedergeschlagen und antriebslos gefühlt als vor dem Ausbruch der Pandemie.

"Deutschland-Barometer" - Studie: Corona-Krise verstärkt Depressionen 

Das aktuelle "Deutschland-Barometer Depression" zeigt, wie sehr die Corona-Krise Menschen mit Depressionen belastet. Viele Betroffene greifen mittlerweile aber zu digitaler Hilfe.

Videolänge
3 min
von Caroline Leicht

In der "Corona-BUND-Studie" des Bundesgesundheitsministeriums heißt es, dass sich im Oktober 86 Prozent der Bürgerinnen und Bürger häufig oder fast immer mit Corona und den Folgen des Virus beschäftigt haben.

Tipps für die Psyche

"Menschen verfügen über eine unterschiedlich ausgeprägte psychische Widerstandsfähigkeit, Krisen zu bewältigen", erläutert Hentschel. Er gibt Tipps, wie man selbst gegensteuern kann, wenn man sich durch die gegenwärtige Situation belastet fühlt.

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