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Zahl der Infektionen steigt - Mehr als 24.000 Menschen am Coronavirus erkrankt

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Die Zahl der Infizierten in China nimmt weiter rasant zu. Währenddessen warnt die chinesische Botschaft vor Diskriminierung in Deutschland. Eine Chinesin wurde angegriffen.

Ein Polizist mit Schutzmaske am 04.02.2020 in Jiujiang, China
Ein Polizist mit Schutzmaske an einem Checkpoint in Jiujiang in China: Die Zahl der Fälle ist auf über 20.000 gestiegen.
Quelle: Reuters

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in China nimmt weiter zu: Bis Mittwoch kletterte die Zahl der Patienten innerhalb eines Tages um 3.887 auf 24.324, berichtete die Gesundheitskommission in Peking. Die Zahl der Toten legte um 65 auf 490 zu.

Anfeindungen gegen Chinesen

Mit dem Virus breite sich aber auch zunehmend Diskriminierung gegenüber Chinesen in Deutschland aus, stellt die chinesische Botschaft fest. "Die jüngsten Anfeindungsfälle und fremdenfeindlichen Äußerungen in einzelnen Medien haben nach dem Coronavirus-Ausbruch zugenommen und sind besorgniserregend", sagte die Botschaft.

Wie die Berliner Polizei am Samstag mitteilte, sollen zwei Frauen am Freitagnachmittag im Stadtteil Moabit eine Chinesin rassistisch beleidigt, bespuckt, an den Haaren zu Boden gerissen sowie geschlagen und getreten haben. Die 23-Jährige wurde demnach am Kopf verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt, ihre Brille zerbrach.

Nach dem Fall habe man die chinesischen Staatsbürger in Deutschland auf sozialen Medien und über die eigene Webseite auf die aktuelle Situation hingewiesen, erklärte die Botschaft. Man habe Ratschläge für den Fall einer Provokation oder sogar Straftat gegeben

Mit Coronavirus Infizierte auf Kreuzfahrtschiff

Außerhalb von Festland-China gibt es mittlerweile in mehr als zwei Dutzend Ländern rund 220 weitere Fälle, davon zwölf in Deutschland. In Hongkong und den Philippinen sind auch zwei Patienten gestorben. Auch mehrere Kreuzfahrtschiffe mussten unter Quarantäne gestellt werden.

Auf einem kürzlich unter Quarantäne gestellten Schiff aus Japan wurden zehn Menschen an Bord positiv auf das Virus getestet, teilte das japanische Gesundheitsministerium mit. Sie wurden in der Tokioter Nachbarprovinz Kanagawa, wo das Schiff vor Anker liegt, ins Krankenhaus gebracht. Unter den zehn Fällen ist keiner der acht deutschen Passagiere des Schiffes. Die rund 3.700 Passagiere und Crew-Mitglieder sollen zunächst für weitere 14 Tage an Bord bleiben, sagte Gesundheitsminister Katsunobu Kato.

Unter den Passagieren und Crewmitgliedern hätten 120 Menschen Symptome wie Husten und Fieber gezeigt, so das Ministerium. Weitere 153 hatten demnach engen Kontakt mit dem 80 Jahre alten infizierten Mann aus Hongkong. Sie wurden als erste untersucht. Bei den bislang zehn bestätigten Fällen des neuen Virus zeige keiner der Betroffenen ernste Symptome, andere hätten gar keine Symptome, hieß es weiter.

Eine Stadt unter Quarantäne - wie es in Wuhan, wo das Virus ausgebrochen ist, im Moment aussieht, sehen Sie im Video:

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