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Mehr als 40 Menschen am Coronavirus gestorben

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Ausbreitung nicht nur in China - Mehr als 40 Menschen am Coronavirus gestorben

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41 Menschen sind mittlerweile in China am Coronavirus gestorben, knapp 1.300 Menschen sind infiziert. Die Lungenkrankheit könnte auch Auswirkungen auf den Sport haben.

Kontrollen vor U-Bahn-Station in Peking wegen Coronavirus (25.1.2020)
Auch in Peking - wie an dieser U-Bahn-Station - werden Menschen kontrolliert, ob sie am Coronavirus erkrankt sind.
Quelle: epa

Wegen des sich ausbreitenden Coronavirus haben die chinesischen Behörden landesweite Maßnahmen für Züge, Flugzeuge und Busse angeordnet. Wie die nationale Gesundheitsbehörde am Samstag mitteilte, werden im gesamten öffentlichen Verkehr Messstationen eingerichtet. Passagiere mit Verdacht auf eine Infektion müssten "sofort" in eine medizinische Einrichtung gebracht werden.

Auch der Sport macht sich wegen der Ausbreitung des Coronavirus in China Gedanken. Der Ski-Weltverband FIS will in den nächsten Tagen Einschätzungen der Teams einholen und dann über eine Durchführung oder Absage von Rennen in China entscheiden. Das sagte der oberste Renndirektor Markus Waldner am Freitagabend in Kitzbühel der Nachrichtenagentur APA. Die Situation werde aktuell von Ärzten untersucht. Am 15. und 16. Februar sind in Yanqing nahe Peking eine Abfahrt und ein Super-G der Herren geplant. Die beiden Speed-Rennen gelten als Testwettkämpfe für die Olympischen Winterspiele 2022 in China.

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts im heute journal:

"Das Virus können wir noch nicht beurteilen bezüglich der Schwere der Erkrankung", sagt Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts. Das neue Virus, das man noch nicht gut kennt, habe genetische Ähnlichkeit mit dem SARS-Virus.

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5 min
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Drei Verdachtsfälle in Frankreich bestätigt

In der Provinz Hubei befindet sich die Elf-Millionen-Metropole Wuhan, von der das Virus ausging und die als erste chinesische Stadt wegen des Erregers 2019-nCoV unter Quarantäne gestellt worden war. Nach Behördenangaben gibt es mittlerweile landesweit knapp 1.300 bestätigte Infektionsfälle, 41 Patienten starben.

Auch aus anderen Ländern wurden einzelne Fälle gemeldet, darunter Thailand, Japan, Südkorea, Taiwan, Vietnam und die USA. Auch in Australien bestätigten die Behörden den ersten Krankheitsfall. Eine Person aus China sei in einem Vorort von Melbourne im Krankenhaus, teilten Behördenvertreter mit. Der Patient sei am 19. Januar aus dem chinesischen Guangzhou eingereist.

Inzwischen hat das Virus auch erstmals Europa erreicht. In Frankreich wurden am Freitag drei Verdachtsfälle bestätigt. Alle drei Infizierten seien zuvor in China gewesen, teilte das französische Gesundheitsministerium mit. Die französischen Behörden setzten alles daran, eine mögliche Ausbreitung des Virus zu verhindern, hieß es weiter.

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