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1.445 Neuinfektionen: Höchster Stand seit Mai

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Coronavirus in Deutschland - 1.445 Neuinfektionen: Höchster Stand seit Mai

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Wieder hat die Zahl der Neuinfektionen einen vergleichsweise hohen Wert erreicht. Auch die Zahl der Tests ist gestiegen. Ins Verhältnis setzen lassen sich beide Werte aber nicht.

Die Zahl der bekannten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist auf den höchsten Stand seit Anfang Mai gestiegen. Die Neuinfektionen nehmen vor allem bei Jüngeren zu.

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Die Zahl der bekannten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist auf den höchsten Stand seit Anfang Mai gestiegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bis Mittwochabend 1.445 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages. Höher lag der Wert zuletzt am 1. Mai mit 1.639 registrierten Neuinfektionen.

Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland steigt wieder an. Ausgerechnet in Bayern, dem sonstigen Vorzeigeland in der Corona-Bekämpfung, hat es eine massive Test-Panne gegeben.

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Bundesärztekammer-Präsident: Keine Panik, aber Vorsicht

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat vor Panik angesichts der auch in Deutschland wieder steigenden Zahl der Corona-Neuinfektionen gewarnt. "Mit Infektionszahlen von 1.200 Infektionen am Tag, wenn die jetzt nicht erheblich weiter ansteigen, können wir im Gesundheitswesen natürlich umgehen", sagte Reinhardt am Donnerstag dem Bayerischen Rundfunk. Es sei in dieser Lage jedoch "richtig, vorsichtig zu sein".

Deutlich zugenommen hat laut RKI allerdings zuletzt auch die Zahl der durchgeführten Tests: Waren es in der Woche vom 27. Juli bis 2. August noch knapp 578.000 (übermittelt von 165 Laboren), lag die Zahl in der Woche darauf schon bei mehr als 672.000 (übermittelt von 139 Laboren). Die Werte können sich im Zuge von Nachmeldungen noch verändern, zudem können Mehrfachtestungen einzelner Menschen enthalten sein.

Positivrate liegt bei einem Prozent

Die Rate positiver Tests auf Sars-CoV-2 lag in beiden Wochen bei einem Prozent - da manche Menschen mehrfach getestet werden, bedeutet dieser Wert nicht, dass ein Prozent der Getesteten Sars-CoV-2-positiv sind. In der Woche vom 27. April bis 3. Mai hatte die Zahl der Tests bei rund 327.000 gelegen (übermittelt von 175 Laboren). Die Positivrate lag bei 3,9 Prozent.

Diese Rate sagt nach RKI-Angaben am ehesten etwas darüber aus, wie effektiv die Teststrategie ist. "Eine niedrige Prozentzahl zeigt, dass breit getestet wird und so auch eher Menschen mit zum Beispiel leichten Symptomen erfasst werden, die sonst vielleicht nicht erfasst worden wären."

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RKI: Liegt nicht nur an mehr Tests

Eine Ausweitung der Testindikationen etwa für Reiserückkehrer oder eine Erhöhung der Testzahl können zu einem Anstieg der registrierten Neuinfektionen führen, da zuvor unentdeckte Fälle erkannt würden, hieß es auf Anfrage vom RKI. "Das heißt aber nicht, dass umgekehrt die steigenden Fallzahlen nur mit dem vermehrten Testaufkommen zu erklären sind."

Die Zahl der bekannten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist erneut deutlich gestiegen. Auffällig ist, dass die Zahl der Neuinfektionen bei jüngeren Menschen zunimmt.

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Testzahl und Fallzahl könnten generell nicht ins Verhältnis gesetzt werden. Zahlen dazu, wie hoch momentan der Anteil der Reiserückkehrer unter allen Getesteten ist, lägen nicht vor. Auch übergreifende Daten dazu, wie viele der Tests bei Reiserückkehrern positiv ausfallen, gebe es nicht.

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