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Coronavirus - Diese Länder vermelden keine Neuinfektionen

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Weltweit sind mehr als sieben Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Doch jetzt meldet Neuseeland keine aktiven Fälle - auch andere Länder sind ohne neue Infektionen.

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern auf einer Pressekonferenz
Premierministerin Jacinda Ardern hat gut lachen: Neuseeland hat keine aktiven Coronavirus-Fälle mehr.
Quelle: dpa

Neuseeland hat keine aktiven Coronavirus-Fälle mehr. Die letzte Patientin, eine Frau aus Auckland, gilt als genesen. Sie dürfe aus der Isolation entlassen werden. Da es damit keinen einzigen aktiven Infektionsfall mehr in Neuseeland gibt, werde man die Corona-Einschränkungen aufheben, kündigte die Regierung an.

Von Grönland bis Laos: Diese Länder sind ohne Neuinfektionen

Das Land registrierte rund 1.500 Fälle, 22 Personen sind am Coronavirus verstorben. Neuseeland ist das einzige Land, in dem es zu einem signifikanten Ausbruch kam, und in dem das Virus nun eliminiert scheint. Dies ist bisher sonst nur einigen wenigen Nationen gelungen, die meisten kleine Inseln, die von Anfang an nur wenige Infizierte verzeichneten.

Viele Länder melden am heutigen Montag keine neuen Infektionen, wie beispielsweise Andorra, Bahamas, Eritrea, Liechtenstein, Monaco, Seychellen, Vatikan, Neuseeland, Papua- Neuguinea, Laos oder Grönland, wie eine Grafik zeigt. Wie sie die Corona-Krise gemeistert haben:

  • Grönland schottete sich ab März rigoros ab: die Hauptstadt vom Rest der Insel, Grönland von der übrigen Welt. Auch stellte die Regierung den Inlands- und Auslandsflugverkehr komplett ein, und es wurde ein strenger Lockdown verhängt. Nur in Ausnahmefällen sind Fahrten mit dem Schneemobil oder Hundeschlitten von einer Region zur nächsten erlaubt. Auch ordnete die Regierung teils ein Alkoholverbot an: besonders zum Schutz von Kindern, um Missbrauch und Gewalt zu verhindern.
Das Dorf Ittoqqortoormiit, in Grönland
Grönland schottet sich in der Corona-Krise ab.
Quelle: ZDF/Toby Marshall
  • Andorra liegt zwischen Spanien und Frankreich, Länder, die stark vom Coronavirus betroffen sind. In dem Zwergstaat ist die Infizierten-Zahl zwar überschaubar - aber die Regierung will Klarheit, testet alle Einwohner und klärt rasch mögliche Infektionsketten.

Corona-Quarantäne auf der Urlaubs-Insel

  • In Eritrea gelten verstärkte Einreisekontrollen, Gesundheitsprüfungen mit Temperaturmessungen und Einreisesperren, wie in vielen Ländern. Einreisende müssen damit rechnen, unter Quarantäne gestellt zu werden, sollten sie Symptome aufweisen. Genehmigungen für Reisen innerhalb Eritreas werden Ausländern nicht mehr erteilt. Öffentlichen Versammlungen und gesellschaftlichen Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen sind verboten und es gibt eine Ausgangssperre. Seit dem 26. März gilt bis auf Weiteres ein Verbot aller Passagierflüge von und nach Eritrea. Solange das Verbot gilt, ist eine legale Ein- oder Ausreise nicht möglich. Die Schritte helfen, die Infektionszahl liegt heute bei null.
  • Eine Einreise aus Deutschland auf die Seychellen geht derzeit nicht - das untersagt die dortige Regierung. Es werden nur Einreisen per Privat- oder Charterflugzeug aus Ländern mit geringem Covid-19-Risiko zugelassen. Einreisen darf nur, wem es die Gesundheitsbehörden erlauben, es muss auch ein negativer Covid-19-Test vorgelegt werden. Bei der Einreise wird ein Gesundheitscheck durchgeführt. Dann folgt eine 14-tägige verpflichtende Quarantäne. Urlauber können die Quarantäne in einem zugelassenen Resort (vorzugsweise Resortinseln) verbringen.
Gelbe Fische vor roter Koralle
In der Regel ein Touristenmagnet: Korallenriffe vor den Seychellen.
Quelle: ZDF
  • Papua-Neuguinea hat im April den öffentlichen Notstand um zwei Monate verlängert. Das Gesundheitsministerium erließ Einreisesperren für Reisende aus bestimmten Ländern, etwa aus allen EU-Staaten. Der Notstand beinhaltet auch Straßensperren für Personenverkehr an den Binnengrenzen der Provinzen.
Insel Bougainville bei Arawa, Papua Neuguinea
Reisende bekommen derzeit solche Inseln in Papua Neuguinea nicht zu sehen.
Quelle: imago
  • Laos schottet sich weitghend ab. Erst wurden nur Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern abgesagt, dann im zweiten Schritt Kindergärten und Grundschulen geschlossen. Seit März sind alle Grenzübergänge (Land- und Luftweg) für den Personenverkehr gesperrt. Die Flugverbindungen zwischen Laos und den Staaten der Region sind mit wenigen Ausnahmen eingestellt.
Ein Buddhistischer Tempel in Laos
Ein Buddhistischer Tempel in Laos
Quelle: ap
  • Wie allen Ländern, die rigoros gegen das Virus vorgehen und sich einigeln, entgehen auch dem Vatikan viele Einnahmen von Touristen. Das Jahr 2020 wird sicher auch in Rom in Erinnerung bleiben. Die Ostermesse hat Papst Franziskus dieses Jahr mit wenigen Mitwirkenden im leeren Petersdom gefeiert. Wegen der Coronavirus-Krise waren Pilger in diesem Jahr nicht zugelassen. Immerhin meldet der Vatikan heute keinen neuen Infizierten.
Papst Franziskus spricht den Segen "Urbi et Orbi" auf dem menschenleeren Petersplatz.
Papst Franziskus sprach den Segen "Urbi et Orbi" auf dem menschenleeren Petersplatz.
Quelle: dpa

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