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"Es empfiehlt sich, nicht zu verreisen"

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Infektiologin Susanne Herold - "Es empfiehlt sich, nicht zu verreisen"

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Die Corona-Zahlen in Deutschland und Europa steigen: Infektiologin Susanne Herold rät bei ZDFheute live davon ab, im Moment im Ausland Urlaub zu machen.

ZDFheute live: Wie geht es mit der Corona-Pandemie weiter? Wir sprechen mit der Infektiologin Susanne Herold und beantworten Ihre Fragen.

Beitragslänge:
26 min
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Bald beginnen die Herbstferien, es zieht viele Deutsche in wärmere Gefilde. Wegen steigender Corona-Zahlen rät aber die Infektiologin Susanne Herold - auch mit Blick auf die zahlreichen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes - davon ab, im Ausland Urlaub zu machen.

Infektiologin empfiehlt Urlaub zu Hause

"Es empfiehlt sich zur Zeit tatsächlich, nicht zu verreisen, sondern zu Hause zu bleiben", sagt Herold bei ZDFheute live. "Es ist einfach so, dass das Risiko steigt." Natürlich hänge es immer davon ab, welche Art von Urlaub man mache. Ein Spaßurlaub, in dem man mit 200 Leuten im Club feiere, sei "ganz fatal". "Wenn man allein oder zu zweit irgendwo wandern geht, ist es was anderes", betont die Infektiologin.

Dennoch würde sie aktuell jedem raten - auch für die Allgemeinheit wäre es das Beste, so Herold - zu Hause zu bleiben. Oder in Deutschland Urlaub zu machen - in Regionen, in denen das Virus im Moment nicht kursiere. Generell solle man aber immer die Hygiene- und Abstandsregeln beachten, empfiehlt die Medizinerin.

Da sich die Menschen im Herbst und Winter mehr in geschlossenen Räumen aufhielten, werde die Gefahr von Infektionen steigen. Deswegen sei es umso wichtiger, sich an die AHA-Regeln zu halten.

Herold: "Tragen der Masken absolut hilfreich"

"Das Tragen der Masken ist absolut hilfreich, das haben wir im Sommer gesehen, dass es funktioniert.“ Sie betont, dass mittlerweile auch bekannt sei, dass der Träger selbst zumindest zum Teil geschützt sei.

"Die Anstrengungen im April und Mai haben etwas gebracht. Man kann nur an die Verantwortung des Einzelnen appellieren", so Herold. "Im Sommer haben wir es ganz gut geschafft, Deutschland hat es vorbildlich gemacht." Nun müsse man aber zusehen, diesen Vorsprung nicht zu verspielen.

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