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Das sind die Corona-Risikogebiete in Europa

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Überblick - Das sind die Corona-Risikogebiete in Europa

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Lissabon und Dublin - die Regierung hat weitere Regionen zu Risikogebieten erklärt. Für einige gelten Reisewarnungen. Welche es in Europa sind und was Urlauber wissen müssen.

Besorgniserregend gestiegen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in mehreren europäischen Ländern. Vor allem unter jungen Erwachsenen greift das Virus um sich, aber auch in allen anderen Altersgruppen.

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3 min
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Reisen ist momentan nicht einfach. Wohin kann man überhaupt noch fahren? Was ist der Unterschied zwischen der Einstufung als Corona-Risikogebiet und einer richtigen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes? Ein Überblick.

Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Über die Risikogebiete führt das RKI eine Liste, die fortlaufend aktualisiert wird. Sie umfasst derzeit etwa 130 Staaten - von Ägypten über Russland bis zu den USA.

Länder Europas, die derzeit als Risikogebiete eingestuft sind:

  • Albanien
  • Andorra
  • Belarus
  • Belgien: Region Brüssel
  • Bosnien und Herzegowina
  • Bulgarien: Blagoevgrad
  • Dänemark: Region Hovedstaden
  • Frankreich, mehrere Regionen: Bretagne, Centre-Val de Loire, Normandie, Île-de-France, Hauts-de-France, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes, Korsika und die Überseegebiete, Französisch-Guyana, Guadeloupe, La Réunion, St. Martin
  • Irland: Region Dublin
  • Kosovo
  • Kroatien, mehrere Regionen: Brod-Posavina, Dubrovnik-Neretva, Lika-Senj, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Zadar, Pozega-Slavonia, Virovitica-Podravina
  • Montenegro
  • Niederlande, mehrere Regionen: Aruba, Nordholland, Südholland, St. Maarten, Utrecht
  • Nordmazedonien
  • Österreich: Bundesländer Wien und Vorarlberg
  • Portugal: Großraum Lissabon
  • Republik Moldau
  • Rumänien, mehrere Regionen: Bacău, Bihor, Brăila, Brașov, București, Caras Severin, Covasna, Iasi, Ilfov, Neamt, Prahova, Vâlcea, Vaslui
  • Russland
  • Schweiz: Kantone Freiburg (Fribourg), Genf und Waadt (Vaud)
  • Serbien
  • Slowenien: Region Primorsko-notranjska (Küstenland-Innerkrain )
  • Spanien
  • Tschechien, das ganze Land mit Ausnahme der Aussiger Region (Ústecký) und der Mährisch-Schlesischen Region (Moravskloslezský)
  • Türkei
  • Ukraine
  • Ungarn: Budapest und Region Györ-Moson-Sopron
  • Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland: britisches Überseegebiet Gibraltar

Eine Aufstellung des Robert-Koch-Instituts mit allen Risikogebieten weltweit finden Sie hier.

Risikogebiet vs. Reisewarnung

Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben.

Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts geht weiter. Sie ist zwar kein Reiseverbot, aber eine abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Und sie hat eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Länder Europas, für die derzeit eine Covid-19-Reisewarnung gilt:

  • Andorra
  • Belarus
  • Belgien: Teilweise - hier gilt die Warnung für die Hauptstadt Brüssel
  • Bosnien-Herzegowina
  • Bulgarien: Teilweise - hier gilt die Warnung für die Bezirke Blagoevgrad
  • Dänemark: Region Hovedstaden
  • Frankreich: Teilweise - hier gilt eine Warnung für die Regionen Île-de-France, Hauts-de-France, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes, Korsika und die Überseegebiete Französisch-Guyana, Guadeloupe, La Réunion, St. Martin, Bretagne, Centre-Val de Loire und Normandie.
  • Gibraltar
  • Irland: Dublin
  • Kosovo
  • Kroatien: Teilweise - hier gilt die Warnung für die Regionen Brod-Posavina, Dubrovnik-Neretva, Šibenik-Knin, Split-Dalmatien, Zadar, Pozega-Slavonia, Virovitica-Podravina
  • Republik Moldau
  • Montenegro
  • Niederlande: Teilweise - hier gilt die Warnung für die Provinzen, Nordholland und Südholland, Utrecht und nach Aruba und St. Maarten
  • Nordmazedonien
  • Österreich: Teilweise - hier gilt die Warnung für das Bundesland Wien und das Bundesland Voralberg
  • Rumänien: Teilweise - hier gilt die Warnung für die Kreise Bacău, Bihor, Brăila, Brașov, Caras Severin, Covasna, Iasi, Ilfov, Neamt, Prahova, Vâlcea, Vaslui und die Hauptstadt Bukarest
  • Schweiz: Teilweise - hier gilt die Warnung für die Kantone Freiburg (Fribourg), Genf und Waadt (Vaud)
  • Serbien
  • Slowenien: Region Primorsko-notranjska (Küstenland-Innerkrain)
  • Spanien
  • Tschechien: gesamtes Land ausgenommen die Regionen Aussiger Region (Ustecky) und der Mährisch-Schlesischen Region (Moravskloszlezsky)
  • Türkei: Teilweise - hier gilt die Warnung für fast das gesamte Land samt der Millionenstadt Istanbul. Ausnahme: Die Reisewarnung für die Provinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla wurde aufgehoben.
  • Ukraine
  • Ungarn: Region Györ-Moson-Sopron

Mehr zu den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes finden Sie hier.

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Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten gilt generell schon seit einigen Wochen, dass sie sich beim Gesundheitsamt melden und Angaben zu Symptomen und einem eventuellen Corona-Test machen müssen. Seit Kurzem greift zudem eine Testpflicht bei der Heimkehr: Wer kein negatives Test-Ergebnis von kurz vor der Abreise dabei hat, muss sich nach der Ankunft in Deutschland testen lassen. Bis zu einem negativen Ergebnis besteht Quarantänepflicht.

Das heißt: Entweder man lässt sich noch im Urlaubsland höchstens 48 Stunden vor der Abreise testen und legt einen Negativ-Nachweis in deutscher oder englischer Sprache vor. Tests im Ausland sind aber selbst zu zahlen. Oder man lässt sich nach Rückkehr in Deutschland testen, was drei Tage lang kostenlos möglich ist.

Besorgniserregend gestiegen ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in mehreren europäischen Ländern.

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