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Verschärfte Reiseauflagen - Das sind derzeit Corona-Hochrisikogebiete

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Wegen hoher Corona-Zahlen hat die Regierung viele Länder als Hochrisikogebiete eingestuft. Als Virusvariantengebiete werden aktuell keine Länder mehr ausgewiesen.

Schweden, Kenia, Luxemburg sowie die Vereinigten Arabischen Emirate - die Bundesregierung stuft fast vierzig weitere Länder als Hochrisikogebiete ein.

Beitragslänge:
1 min
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Die Omikron-Variante des Coronavirus sorgt dafür, dass gut drei Viertel aller rund 200 Länder auf der Welt als Hochrisikogebiete eingestuft werden. Zu den 136 Ländern, die seit einer Woche insgesamt auf der Risikoliste des Robert Koch-Instituts (RKI) stehen, kommen jetzt nochmals 19 weitere Staaten hinzu.

Insgesamt stehen damit nun 155 Länder auf der Liste. Kein Land wird demnach von der Liste gestrichen. Hier der Überblick - die neu ausgewiesenen Länder sind gefettet:

1. Hochrisikogebiete:

Folgende Länder fallen derzeit in diese Kategorie:

  • Albanien
  • Algerien
  • Andorra
  • Angola
  • Antigua und Barbuda
  • Ägypten
  • Äquatorialguinea
  • Argentinien
  • Äthiopien
  • Australien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Barbados
  • Belarus
  • Belgien
  • Belize
  • Benin
  • Bhutan
  • Bolivien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Botsuana
  • Brasilien
  • Bulgarien
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Cabo Verde
  • Chile
  • Costa Rica
  • Dänemark (inkl. der Färöer und Grönland)
  • Die Dominikanische Republik
  • Dominica
  • Dschibuti
  • Ecuador
  • Elfenbeinküste
  • Eritrea
  • Estland
  • Eswatini
  • Fidschi
  • Finnland
  • Frankreich (und folgende Übersee-Gebiete: Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte, Miquelon, Réunion, St. Martin, St. Barthélemy, St. Pierre)
  • Gabun
  • Gambia
  • Georgien
  • Ghana
  • Grenada
  • Griechenland
  • Guinea
  • Guinea-Bissau
  • Guyana
  • Haiti
  • Indien
  • Irland
  • Island
  • Israel
  • Italien
  • Japan
  • Jamaika
  • Jemen
  • Jordanien
  • Kamerun
  • Kanada
  • Kasachstan
  • Katar
  • Kenia
  • Kolumbien
  • Komoren
  • Kongo, Demokratische Republik
  • Kongo, Republik
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Kuwait
  • Laos
  • Lesotho
  • Lettland
  • Libanon
  • Liberia
  • Libyen
  • Liechtenstein
  • Luxemburg
  • Litauen
  • Madagaskar
  • Malawi
  • Malediven
  • Mali
  • Malta
  • Marokko
  • Mauretanien
  • Mexiko
  • Moldau (Republik)
  • Monaco
  • Mongolei
  • Montenegro
  • Mosambik
  • Namibia
  • Nepal
  • Niederlande (und folgende Überseegebiete: Aruba, Bonaire, Curaçao, St. Eustatius, Saba, St. Martin)
  • Niger
  • Nigeria
  • Nordkorea
  • Nordmazedonien
  • Norwegen
  • Österreich - mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee
  • Panama
  • Papua-Neuguinea
  • Paraguay
  • Peru
  • Die Philippinen
  • Polen
  • Portugal (inkl. der Azoren und Madeira)
  • Ruanda
  • Rumänien
  • Russland
  • Sambia
  • St. Kitts und Nevis
  • St. Lucia
  • St. Vincent und die Grenadinen
  • San Marino
  • São Tomé und Príncipe
  • Saudi-Arabien
  • Schweden
  • Schweiz
  • Senegal
  • Seychellen
  • Serbien
  • Sierra Leone
  • Simbabwe
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Somalia
  • Spanien inkl. der Balearen und Kanarischen Inseln
  • Sudan
  • Südafrika
  • Südsudan
  • Suriname
  • Syrien
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Togo
  • Trinidad und Tobago
  • Tschad
  • Tschechische Republik
  • Tunesien
  • Türkei
  • Turkmenistan
  • Uganda
  • Ungarn
  • Uruguay
  • USA
  • Usbekistan
  • Venezuela
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland (inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete)
  • Vietnam
  • Die Zentralafrikanische Republik
  • Zypern

2. Virusvarianten-Gebiete:

- aktuell keine -

Eine Aufstellung des Robert-Koch-Institut (RKI) mit allen Risikogebieten weltweit finden Sie hier.

Reiserückkehrer aus Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebieten:

Es gilt eine generelle Nachweispflicht. Die bedeutet, dass Personen ab sechs Jahren grundsätzlich bei Einreise über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen müssen. Die generelle Nachweispflicht gilt unabhängig von der Art des Verkehrsmittels und unabhängig davon, ob ein Voraufenthalt in einem Hochrisiko- bzw. Virusvariantengebiet stattgefunden hat.

Daneben sind bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet eine spezielle Anmelde-, Nachweis- und Quarantänepflicht zu beachten.

Bei Einreise aus Virusvariantengebieten gilt - vorbehaltlich sehr eng begrenzter Ausnahmen - ein Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus diesen Ländern.

Einreisende müssen sich vor ihrer Ankunft in Deutschland auf https://www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen. Weitere Informationen zur Coronavirus-Einreiseverordnung finden Sie hier.

Quarantäneregeln

Personen, die sich in einem Hochrisikogebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause begeben und zehn Tage in häusliche Quarantäne.

Die häusliche Quarantäne kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Genesenennachweis, ein Impfnachweis oder ein negativer Testnachweis übermittelt wird. Die Quarantäne kann jeweils ab dem Zeitpunkt der Übermittlung beendet werden.

Nach Voraufenthalt in Hochrisikogebieten kann eine Testung frühestens fünf Tage nach Einreise vorgenommen werden. Geimpfte und Genesene müssen nicht in Quarantäne.

Nach Aufenthalt in Virusvariantengebieten dauert die Quarantäne 14 Tage und eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist grundsätzlich nicht möglich.

Was ist eine Reisewarnung?

Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich direkt nach Ankunft nach Hause - oder in eine sonstige Beherbergung am Zielort - begeben und zehn Tage lang absondern (häusliche Quarantäne). Bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet beträgt die Absonderungszeit vierzehn Tage.

Mehr zu den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes finden Sie hier.

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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von Dominik Rzepka
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1 min
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