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Verschärfte Reiseauflagen - Das sind derzeit Corona-Hochrisikogebiete

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Wegen sehr hoher Infektionszahlen hat die Regierung einige Länder als Hochinzidenzgebiete eingestuft. Es gelten verschärfte Reiseregeln. Ein Überblick.

Mitarbeiter einer Fluggesellschaft warten am Flughafen Frankfurt. Archivbild
Quelle: Arne Dedert/dpa

Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen hat die Bundesregierung mehr als 40 Länder als Hochinzidenzgebiete eingestuft und verschärfte Einreiseregeln verhängt.

Wie das Robert-Koch-Institut auf seiner Internetseite mitteilt, gehören dazu ab dem 9. Mai 2021 auch Costa Rica, Georgien, die Malediven und Nepal.

Als Risikogebiete gelten ab Sonntag 9. Mai 2021, um 0:00 Uhr Armenien, Montenegro, Polen und Ungarn (alle waren zuvor Hochinzidenzgebiete), außerdem Malaysia, die norwegische Provinz Vestfold og Telemark, sowie das britische Überseegebiet Anguilla.

Nicht mehr Risikogebiete sind: Albanien, die finnischen Regionen Uusimaa (inklusive Helsinki) und Varsinais-Suomi, Malta, die norwegische Provinz Rogaland, die portugiesische Algarve sowie das britische Überseegebiet der Falklandinseln.

Für Einreisende aus diesen Ländern mit deutlich höheren Infektionszahlen als in Deutschland gilt eine strengere Testpflicht und auch die Ausnahmeregeln für die Quarantäne können von den Bundesländern verschärft werden (siehe unten).

Damit gibt es jetzt drei, beziehungsweise vier Kategorien von Corona-Risikogebieten:

1. Hochinzidenzgebiete:

Folgende Länder fallen derzeit in diese Kategorie:

  • Ägypten
  • Andorra
  • Argentinien
  • Bahrain
  • Bolivien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Cabo Verde
  • Chile
  • Costa Rica, ab dem 9. Mai 2021
  • Ecuador
  • Estland
  • Frankreich (inklusive aller Übersee-Départments, Département Moselle gilt als Virusvarianten-Gebiet)
  • Georgien, ab dem 9. Mai 2021
  • Iran
  • Jordanien
  • Katar
  • Kolumbien
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Kuwait
  • Libanon
  • Litauen
  • Malediven, ab dem 9. Mai 2021
  • Mexiko
  • Mongolei
  • Nepal, ab dem 9. Mai 2021
  • Niederlande
  • Nordmazedonien
  • Oman
  • Palästinensische Gebiete
  • Paraguay
  • Peru
  • Schweden
  • Serbien
  • Seychellen
  • Slowenien
  • Sudan
  • Syrische Arabische Republik
  • Tansania
  • Tunesien
  • Türkei
  • Ukraine
  • Ungarn
  • Uruguay
  • Zypern

2. Virusvarianten-Gebiete:

Darunter fallen aktuell:

  • Botsuana
  • Brasilien
  • Eswatini
  • Indien
  • Lesotho
  • Malawi
  • Mosambik
  • Sambia
  • Simbabwe
  • Südafrika

Die aus Großbritannien bekannte Mutante des Virus breitet sich in Europa immer weiter aus. Wie rüsten sich Großbritannien, Portugal, Spanien und Italien dagegen? Ein Überblick.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

3. Länder Europas, die als Risikogebiete eingestuft sind

  • Belarus
  • Belgien
  • Bulgarien
  • Dänemark - ausgenommen: die Färöer Inseln und Grönland
  • Finnland - hier die Region Päijät-Häme
  • Griechenland
  • Irland - hier die Regionen Border, Dublin, Mid-East und Midland
  • Italien
  • Lettland
  • Liechtenstein
  • Luxemburg
  • Moldau, Republik
  • Monaco
  • Montenegro, ab dem 9. Mai 2021
  • Norwegen - hier die Provinzen Oslo, Viken, Agder und Vestfold og Telemark
  • Österreich - ausgenommen: die Gemeinden Jungholz und Mittelberg/Kleinwalsertal
  • Polen, ab dem 9. Mai 2021
  • Portugal - hier die Autonome Region Madeira sowie Autonome Region Azoren
  • Rumänien
  • Russische Föderation
  • San Marino
  • Schweiz
  • Slowakei
  • Spanien, ausgenommen: Balearen, Murcia, Valencia, Galicien
  • Tschechien
  • Ungarn
  • Vatikanstadt
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, hier die Überseegebiete Bermuda und Anguilla

Eine Aufstellung des Robert-Koch-Instituts mit allen Risikogebieten weltweit finden Sie hier.

4. Nicht-mehr-Risikogebiete

  • Finnland – die Regionen Uusimaa und Varsinais-Suomi, ab 9. Mai 2021
  • Norwegen – die Provinz Rogaland, ab 9. Mai 2021
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland - die Überseegebiete Britische Jungferninseln sowie die Falklandinseln, ab dem 9. Mai 2021
  • Malta, ab dem 9. Mai 2021
  • Portugal - die Region Algarve, ab dem 9. Mai 2021
  • Albanien, ab dem 9. Mai 2021

Unterschied zwischen Risikogebiet und Reisewarnung

Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in häusliche Quarantäne begeben.

Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts geht weiter. Sie ist zwar kein Reiseverbot, aber eine abschreckende Wirkung ist beabsichtigt. Und sie hat eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren. Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind.

Mehr zu den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes finden Sie hier.

Testpflicht für Reiserückkehrer aus "normalen" Risikogebieten

Rückkehrer aus normalen Corona-Risikogebieten müssen sich nach der neuesten Regelung

  • spätestens 48 Stunden nach Einreise in Deutschland auf Corona testen lassen
  • zehn Tage in Quarantäne, können sich aber durch einen zweiten negativen Test vorzeitig befreien lassen - ab dem fünften Tag

Testpflicht für Reiserückkehrer aus Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten:

Hier muss vor der Einreise ein Test erfolgen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Außerdem können die Ausnahmeregeln für die Quarantäne eingeschränkt werden. Die Entscheidung darüber liegt bei den einzelnen Bundesländern.

Außerdem müssen sich Einreisende vor ihrer Ankunft in Deutschland auf https://www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.

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