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Experimentelle Therapien: Klinische Tests starten

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Behandlungen bei Corona - Experimentelle Therapien: Klinische Tests starten

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In sieben europäischen Ländern beginnen klinische Tests zu vier experimentellen Behandlungsmethoden bei einer Covid-19-Erkrankung. Gelingt den Forschern der Durchbruch?

Eine Virologin mit Handschuhen und Atemschutzmaske begutachtet einen Coronavirus-Test in einem Reagenzglas.
Eine Virologin begutachtet einen Test auf das Coronavirus.
Quelle: dpa

In Europa beginnen klinische Tests von vier experimentellen Methoden zur Behandlung von Covid-19. Bei den Tests an rund 3.200 Versuchspersonen kämen die Mittel Remdesivir, Lopinavir sowie Ritonavir mit oder ohne die Wirkstoffe Interferon Beta und Hydroxychloroquin zum Einsatz, teilte die französische staatliche Forschungseinrichtung "Inserm" mit.

Getestet werden soll demnach an Patienten in Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind und deswegen in einem Krankenhaus behandelt werden.

Sehen Sie in diesem Beitrag, wie die aktuelle Krisensituation die Versorgung Bedürftiger mit Medikamenten bedroht:

Eine drohende Corona-Pandemie könnte zu großen Engpässen von lebensnotwendigen Medikamenten führen. Was lässt sich in Deutschland gegen Pillennotstand tun?

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28 min
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Der Generaldirektor im französischen Gesundheitsministerium, Jérôme Salomon, erläuterte, die Medikamente würden "unter strikter Aufsicht" getestet. Es sei "sehr wichtig, es schnell und unter diesen Bedingungen zu tun", fügte er mit Blick auf die weltweit massiven Folgen der Coronavirus-Pandemie hinzu. Die Testreihe trägt nach Salomons Angaben den Namen "Discovery" ("Entdeckung"), außerdem laufen laut Inserm weitere klinische Tests unter Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter dem Namen "Solidarity".

Bislang sind keine Medikamente für die Behandlung des neuartigen Coronavirus zugelassen. In aller Welt forschen Institute und Firmen an Mitteln gegen den Erreger der Lungenkrankheit Covid-19. Weltweit haben sich nach offiziellen Angaben mehr als 324.000 Menschen mit dem Virus angesteckt, rund 14.400 Infizierte starben.

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