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Trauriger Meilenstein - Mehr als 100.000 Corona-Tote in den USA

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Die USA sind mit 100.000 Corona-Toten das von der Pandemie am schwersten getroffene Land weltweit. Trotzdem drängt Präsident Trump auf eine rasche Öffnung seines Landes.

Inzwischen sind mehr als 100.000 Menschen in den USA an Corona gestorben. Viele sterben, ohne auf das Virus getestet zu sein. Präsident Trump fordert weitere Lockerungen.

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In den USA sind mittlerweile mehr als 100.000 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Dies geht aus einer aktuellen Zählung der Johns-Hopkins-Universität hervor. Rund 1,7 Millionen Coronavirus-Fälle sind bisher bestätigt. Kein Land der Erde ist von der Corona-Pandemie schwerer getroffen als die USA.

"Erinnerung, wie gefährlich dieses Virus sein kann"

Josh Michaud, Vizedirektor für globale Gesundheitspolitik bei der Kaiser Family Foundation in Washington, sagt:

Es ist ein düsterer Meilenstein.
Josh Michaud

"Es ist eine deutliche Erinnerung, wie gefährlich dieses Virus sein kann," so Michaud weiter.

Im Juni stehen weitere Lockerungen an

Wie in Europa soll auch in den USA der Juni weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen bringen. Anthony Fauci, der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, warnte allerdings vor zu viel Leichtsinn.

In der "New York Times" betonte er, im Fall einer vorzeitigen Öffnung bestehe die "Gefahr mehrfacher Ausbrüche". "Das wird nicht nur unnötiges Leid und Tod zur Folge haben, sondern würde uns tatsächlich auf unserer Suche nach einer Rückkehr zur Normalität zurückwerfen." Trump hat bereits betont, dass es auch im Fall einer zweiten Infektionswelle, keinen erneuten "Lockdown" geben soll.

Das Coronavirus hat die USA überrollt. Welche Verantwortung tragen US-Präsident Trump und seine Regierung für die mangelnde Vorbereitung und das Leid der Menschen in seinem Land?

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Epidemie vielerorts nicht unter Kontrolle

Forscher des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle rechnen damit, dass die Zahl der Toten in den USA bis Anfang August auf rund 132.000 steigen wird. Die Wissenschaftler des Imperial College in London warnten, die Epidemie sei in den meisten US-Bundesstaaten noch nicht unter Kontrolle.

Trump will der Welt nun zeigen, dass die USA wieder offen für Geschäfte sind und zur Normalität zurückkehren. Das Signal, das er sich wünscht: Dass der für kommenden Monat geplante G7-Gipfel der führenden Industrienationen nun doch in Washington tagt, statt wie geplant als Videoschalte abgehalten zu werden.

Die USA sind nach wie vor besonders stark betroffen von der Coronavirus-Pandemie - das Land beklagt mittlerweile fast 100.000 Corona-Tote. Dennoch will Präsident Donald Trump mit aller Macht zur Normalität zurückkehren.

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Immer noch keine Einreise für Europäer

Staats- und Regierungschefs, auch aus Europa, müssten dann ins Weiße Haus kommen - obwohl es noch kein Datum gibt, ab dem die Einreise in die USA für Europäer wieder erlaubt wäre. Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ bislang offen, ob sie einer Einladung Trumps folgen würde.

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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