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Furcht vor Corona-Ansteckung beim Friseur

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Umfrage unter Bundesbürgern - Furcht vor Corona-Ansteckung beim Friseur

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Coronavirus: Viele Bürger haben lange auf einen Friseurbesuch gewartet. Jetzt dürfen Friseursalons wieder öffnen, doch es gibt Vorbehalte.

Trennscheiben in einem Friseursalon in Frankfurt am Main.
Trennscheiben in einem Friseursalon in Frankfurt am Main.
Quelle: Arne Dedert/dpa

Erstmals seit über sechs Wochen dürfen die Friseure in Deutschland am Montag wieder öffnen. Die Hälfte der Bundesbürger macht sich einer Umfrage im Auftrag der dpa zufolge allerdings Gedanken wegen der Hygiene und des Corona-Ansteckungsrisikos im Salon.

Friseurbesuch trotz Bedenken

25 Prozent haben "geringe Bedenken", wollen aber trotzdem hingehen. Weitere 13 Prozent wollen trotz "großer" oder "sehr großer Bedenken" (8 bzw. 5 Prozent) zum Friseur. 11 Prozent dagegen wollen wegen des Coronavirus auf jeden Fall auf Distanz bleiben.

Sechs Wochen lang hatten die Frisöre in Deutschland zwangsweise geschlossen. Jeder siebte Bundesbürger hat sich in dieser Zeit selbst die Haare geschnitten (14 Prozent). Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.

Ab dem 4. Mai dürfen Friseure wieder öffnen - doch es gelten strenge Vorschriften. An Besuche, wie vor der Corona-Krise, ist nicht zu denken.

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Einfach wachsen lassen

Die überwiegende Mehrheit ließ der Natur allerdings freien Lauf: "Ich habe meine Haare wachsen lassen, trage aber weiterhin dieselbe Frisur", sagen 58 Prozent der Befragten. 11 Prozent berichten, sie hätten ihre Haare zwar wachsen lassen - sie kämmten, stylten oder bänden diese jetzt aber anders als vor der Corona-Zeit. Weitere 11 Prozent suchten Hilfe und ließen sich die Haare von jemand anderem schneiden.

Meist ging das auch gut. Insgesamt 87 Prozent der Befragten sind mit ihrem Krisen-Haarschnitt "sehr" zufrieden.

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