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Was gilt bei Reisen im In- und Ausland?

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Urlaub in den Herbstferien - Was gilt bei Reisen im In- und Ausland?

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Die Herbstferien rücken näher, die ersten Koffer sind bereits gepackt. Aber wohin darf man ‎überhaupt noch reisen? Wann muss man in Quarantäne? Und wie lange? Ein ‎Überblick. ‎

Die Herbstferien stehen vor der Tür, unbegrenztes Reisen ist jedoch nicht möglich. Denn welche Ziele kann man in Europa ansteuern, wenn Reisewarnungen bestehen? Und was machen manche Regionen in Europa besser als andere im Umgang mit Corona?

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Die Herbstferien stehen vor der Tür und damit die Gelegenheit, kurz vor der Winterzeit noch einmal am Meer zu liegen oder in den Bergen zu wandern. Doch in diesem Jahr ist alles anders - steigende Infektionszahlen in vielen Ländern und komplizierte Reisebestimmungen der Behörden stellen die Urlaubspläne vieler Menschen auf den Kopf.

Wohin kann ich überhaupt noch reisen, wenn ich Urlaub im Ausland machen will?

Das wird schwierig. Von den etwa 200 Ländern dieser Welt hat die Bundesregierung 138 ganz oder teilweise als Risikogebiet eingestuft. Für knapp 50 weitere Länder rät sie von Urlaubsreisen ab. Es bleiben weltweit nur 12 Länder übrig, für die gar nicht vor touristischen Reisen gewarnt oder von denen nicht abgeraten wird. Darunter sind immerhin noch ein paar beliebte Urlaubsländer: Italien, Griechenland, Malta, Zypern. In Österreich, der Schweiz, Frankreich oder der Türkei gibt es noch einzelne Regionen, die kein Risikogebiet sind.

Die Herbstferien stehen vor der Tür. Dennoch haben die wenigsten Reisen geplant oder gebucht.

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Kann ich trotz Reisewarnung in ein Risikogebiet reisen?

Ja. Die Reisewarnung ist kein Verbot, sie soll nur eine abschreckende Wirkung haben. Für die größte Abschreckung sorgen allerdings die Quarantäneregeln, die bei der Rückkehr aus Risikogebieten nach Deutschland gelten.

Welche Quarantäneregelungen gelten zurzeit?

Im Sommer konnten sich alle Auslands-Heimkehrer gratis testen lassen, das Angebot ist aber vorbei. Sonderregeln greifen weiterhin, wenn man in Länder reist, die als Corona-Risikogebiete gelten - nachzulesen in einer Online-Liste des Robert-Koch-Instituts (RKI). Dann heißt es bei der Rückkehr: bis zu 14 Tage Quarantäne plus Testpflicht.

Man muss sich also so lange zu Hause isolieren, bis ein negatives Testergebnis da ist. Es sei denn, man hat schon eins von kurz vor der Einreise. Zum 15. Oktober sollen Änderungen kommen: Ein vorzeitiges Ende der Quarantäne soll dann frühestens durch einen Test ab dem fünften Tag nach der Rückkehr möglich sein. Für Quarantänetage sollen Risiko-Urlauber künftig auch keinen Ausgleich für Einkommensausfälle mehr bekommen.

Kann ich im Inland in den Herbstferien uneingeschränkt reisen?

In Berlin, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz müssen Menschen, die sich bis zu zwei Wochen vor ihrer Einreise in Risikogebieten aufgehalten haben und keinen negativen Test vorlegen können, für 14 Tage in Quarantäne.

Karte: Risikogebiete in Deutschland
Vorstoß aus Schleswig-Holstein: Das Land hat angefangen, nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland Risikogebiete auszuweisen. Hier der Überblick aus Kiel.
Quelle: ZDF

Mecklenburg-Vorpommern verlangt als derzeit einziges Bundesland auch bei negativem Testergebnis eine Mindestquarantäne von fünf bis sieben Tagen. Erst dann ist es möglich, sich mit einem zweiten Test "freizutesten", wenn dieser ebenfalls negativ ausfällt.

Menschen, die in deutschen Risikogebieten wohnen oder von dort nach Hessen, Hamburg, Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg oder ins Saarland reisen, dürfen nicht in Hotels, Ferienwohnungen und anderen kommerziellen Unterkünften übernachten.

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