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Lungenkrankheit - Drei weitere Coronavirus-Fälle in Bayern

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Die Zahl der Coronavirus-Patienten in Deutschland steigt. Das bayerische Gesundheitsministerium teilte mit, dass sich in Bayern drei weitere Menschen infiziert hätten.

Das neue Coronavirus aus China ist nun auch in Deutschland angekommen. In der oberbayerischen Gemeinde Gauting wurde der erste Fall bekannt. Am Abend kamen drei weitere Fälle hinzu. Sie stehen in Zusammenhang mit dem ersten bestätigten Fall.

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In Bayern sind drei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert worden. Sie stünden in Zusammenhang mit dem ersten bestätigten Fall der neuen Lungenkrankheit in Deutschland, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Dienstagabend mit. Auch die drei neu angesteckten Patienten seien Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der der erste Betroffene beschäftigt ist.

Bei einigen weiteren Kontaktpersonen läuft derzeit ein Test, ob auch hier eine Infizierung mit dem Coronavirus vorliegt.
Sprecher des Gesundheitsministeriums in München

"Es wurde entschieden, dass auch die drei neuen Patienten in der München Klinik Schwabing stationär aufgenommen und dort medizinisch überwacht und isoliert werden", teilte das Ministerium in einer Pressemitteilung weiter mit. Über Einzelheiten wollen das bayerische Gesundheitsministerium und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit am Mittwoch per Pressemitteilung berichten. Weitere Angaben machte ein Sprecher am Abend zunächst nicht.

Was uns vor einer Ansteckung schützt:

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Der zuerst in Deutschland infizierte Mann hatte sich den Erkenntnissen zufolge am 21. Januar während einer Fortbildungsveranstaltung bei einer chinesischen Kollegin angesteckt.

Die Frau ist den Angaben nach am 23. Januar nach China zurückgeflogen. Am 27. Januar wurde das Gesundheitsamt von der Firma über die Erkrankung der Frau aus China informiert. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sagte der Mitteilung zufolge:

Es wurden insgesamt rund 40 Mitarbeiter der Firma ermittelt, die als enge Kontaktpersonen in Frage kommen. Die Betroffenen sollen am Mittwoch vorsichtshalber getestet werden.
Melanie Huml, Gesundheitsministerium Bayern

Webasto schließt Standort Stockdorf bis Sonntag

Nach dem Bekanntwerden der weiteren Infektionsfälle weitete Webasto seine Maßnahmen zum Schutz der Belegschaft aus. So wurde unter anderem bis kommenden Sonntag der Standort Stockdorf vorübergehend geschlossen. Bereits am Montag hatte Webasto nach eigenen Angaben alle Dienstreisen nach und von China für mindestens zwei Wochen abgesagt.

Gefahr für Gesundheit bleibt gering

Die Behörden wollen nun nach und nach weitere Maßnahmen in Bayern einleiten. Eine offizielle Hotline der bayerischen Behörden wurde geschaltet, einige Krankenkassen taten das auch. Am Münchner Flughafen werden die Passagiere nach Angaben des Landesamtes mit Plakaten in drei Sprachen aufgefordert, bei Verdacht einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus einen Arzt aufzusuchen.

Weitere Eskalationsstufen des Alarmplans sind möglich: Derzeit werde gemeinsam mit dem Bund beraten, "ob es sinnvoll sein kann, an Flughäfen Fieber zu messen", sagte Ministerin Huml.

Einen Grund zur Panik gebe es trotz allem nicht, betonte Huml - ebenso wie ihr Amtskollege, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Der Fall zeige, "dass wir gut vorbereitet sind", sagte er. Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland bleibe auch nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts weiterhin gering.

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