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Gegen Verbreitung von Fake News - WhatsApp schränkt Weiterleitungsfunktion ein

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Wie Kettenbriefe werden Nachrichten in Sozialen Netzen einfach weitergeleitet. Auf diese Weise vervielfältigen sich Falschnachrichten im Netz. WhatsApp will das nun einschränken.

Das Logo von WhatsApp auf einem Smartphone. Symbolbild
Das Logo von WhatsApp auf einem Smartphone. Symbolbild
Quelle: Martin Gerten/dpa

Um die Verbreitung von Falschinformationen während der Corona-Krise einzudämmen, beschränkt der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp die Weiterleitung von bereits weitergeleiteten Nachrichten.

Verbreitung von Falschinformationen

Häufig weitergeleitete Nachrichten, die schon mit einem Doppelpfeil-Symbol gekennzeichnet sind, könnten ab sofort nur noch einzeln an einen Chat weitergeleitet werden, teilte das Unternehmen in Berlin mit.

Mit dem gestiegenen Kommunikationsaufkommen in den letzten Wochen sei auch ein Anstieg von weitergeleiteten Nachrichten festzustellen, heißt es weiter.

Weitergeleitete Nachrichten könnten auch zur Verbreitung von Falschinformationen beitragen: "Damit die Kommunikation auf WhatsApp sicher und privat bleibt, werden wir die Möglichkeit, häufig weitergeleitete Nachrichten noch weiter zu verbreiten, eindämmen."

Doppelpfeil-Symbol weist auf Weiterleitung hin

Bereits im vergangenen Jahr sei eine Weiterleitungskennzeichnung für Nachrichten eingeführt worden.Wenn eine Nachricht mehr als fünfmal weitergeleitet worden sei, werde diese mit einem Doppelpfeil-Symbol markiert, um Nutzern anzuzeigen, dass die Nachricht nicht von einem persönlichen Kontakt stammt.

Diese Änderungen an der Weiterleitungsfunktion hat laut WhatsApp zu einem weltweiten Rückgang von weitergeleiteten Nachrichten um 25 Prozent geführt.

WhatsApp ist ein 2009 gegründeter Nachrichtensofortversand, der seit 2014 zu Facebook gehört. Nutzer können sich unter anderem (Sprach-)Nachrichten, Texte, Bilder und Videodateien schicken und miteinander kommunizieren.

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