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Umgang mit Corona-Pandemie - WHO lässt eigene Arbeit von Ausschuss prüfen

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Reaktion auf anhaltende Kritik: Eine unabhängige Expertenkommission soll überprüfen, ob die Weltgesundheitsorganisation Fehler im Umgang mit der Corona-Pandemie gemacht hat.

Das Logo der WHO auf einem Computer und ein Smartphone mit der Covid-19-Illustration.
WHO-Experten: Corona-Pandemie "hätte verhindert werden können"
Quelle: picture alliance / NurPhoto

Nach Kritik an ihrer Reaktion auf die Corona-Pandemie hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Einsetzung eines Prüfausschusses zum Umgang mit dem neuartigen Erreger angekündigt.

Das Mandat des unabhängigen Expertengremiums werde in Abstimmung mit den WHO-Mitgliedstaaten ausgearbeitet, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Donnerstag in Genf mit. Den Vorsitz sollen demnach die frühere neuseeländische Ministerpräsidentin Helen Clark und Liberias Ex-Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf übernehmen.

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WHO als zu China-freundlich kritisiert

Seit Beginn der Pandemie Ende vergangenen Jahres wurden bereits mehr als zwölf Millionen Ansteckungen weltweit nachgewiesen, rund 550.000 Infizierte starben. Insbesondere die US-Regierung hat der WHO vorgeworfen, zu spät über das neuartige Coronavirus informiert zu haben.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die UN-Unterorganisation als zu China-freundlich ein und leitete den WHO-Austritt seines Landes ein. Dieser kann allerdings erst in einem Jahr vollzogen werden.

Tedros Adhanom Ghebreyesus am 10.02.2020 in Genf

Zahlungsstopp der USA - Hat Trump Recht mit seiner WHO-Kritik? 

China-hörig und zu langsam im Krisenmanagement? US-Präsident Trump kritisiert die Weltgesundheitsorganisation und zahlt keine Beiträge mehr. Experten halten das für verfehlt.

von Nils Metzger

Zwischenbericht noch im Herbst erwartet

Ein Zwischenbericht der Kommission soll nach WHO-Angaben im November vorgestellt werden. Der Abschlussbericht soll dann im Mai 2021 erscheinen.

Das darf keine weitere Expertenkommission sein, deren Bericht im Regal verstaut wird.
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus

"Wir müssen zu einem globalen Austausch zusammenkommen, diese hart erkämpften Lehren nehmen und sie aktiv umsetzen", sagte Ghebreyesus.

Ende Mai hat US-Präsident Donald Trump die Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation gekündigt. Stimmen die Vorwürfe, die WHO habe in der Corona-Krise zu langsam reagiert?

Beitragslänge:
12 min
Datum:

Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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