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Friedensdemo für Ukraine : Zehntausende fordern Ende des Krieges

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Seit 18 Tagen herrscht Krieg in der Ukraine. Auch heute demonstrieren wieder Zehntausende gegen die russische Invasion - deutschlandweit und auch in Russland.

An vielen Orten in Deutschland wird gegen den Krieg in der Ukraine demonstriert. Darunter sind viele Menschen aus Russland und Belarus, die ihre Kritik an Putin zum Ausdruck bringen.

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Zehntausende Menschen haben sich am Sonntagmittag in mehreren deutschen Städten versammelt, um für Frieden in der Ukraine zu demonstrieren. Allein in Stuttgart versammelten sich rund 35.000 Menschen, in Hamburg laut Polizeiangaben etwa 10.000.

Das Bündnis "Stoppt den Krieg" hatte zu Großdemos in Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, Stuttgart und Hamburg aufgerufen. Die hinter dem Bündnis stehenden 42 Organisationen wie der DGB, Greenpeace, Diakonie und Brot für die Welt forderten den russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem zuvor veröffentlichten Aufruf auf, seinen Angriffskrieg in der Ukraine sofort zu beenden und sich aus dem Land zurückzuziehen. Russland provoziere mit seinem Angriffskrieg sehenden Auges eine Eskalation militärischer Gewalt, die jederzeit völlig außer Kontrolle geraten könne.

Berlin, Washington, Madrid: Am 27. Februar gingen weltweit Menschen für Frieden in der Ukraine auf die Straße.

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Unterstützung für Antikriegsdemonstranten in Russland

Die Demonstranten drückten zugleich ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine aus und zeigten Unterstützung für diejenigen, die in Russland "ihre Stimme gegen den Krieg erheben". "Solidarität ist das Gebot der Stunde, dafür stehen wir als Gewerkschaften", erklärte der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke.

Die Dienstleistungsgewerkschaft unterstützt das Bündnis "Stoppt den Krieg". Werneke mahnt:

Das Putin-Regime trägt die Verantwortung für den Krieg, die Gewalt und das unermessliche menschliche Leid. Das ist durch nichts zu rechtfertigen.
Frank Werneke, Verdi-Vorsitzender

Organisationen lehnen Erhöhung der Rüstungsausgaben ab

Das Friedensbündnis sprach sich in seinem Aufruf für ein Europa der Abrüstung und der Verständigung aus. Die Erhöhung der Rüstungsausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Deutschland lehnen die Umweltschutz-, Friedens- sowie humanitären Organisation ab.

Sie fordern stattdessen schnelle Investitionen in erneuerbare Energien sowie eine Verkehrswende.

Verhaftungen bei Antikriegsdemos in Russland

In Russland wurden bei den Demonstrationen gegen den Krieg in der Ukraine Dutzende Menschen festgenommen. Nach Angaben von Bürgerrechtlern sollen es landesweit mehr als 130 Menschen in 21 Städten sein. Das teilte die Organisation Owd-Info am Sonntagmittag mit.

Schlagstöcke gegen Protestierende, Verhaftungen von Oppositionellen, Vertreibung von Andersdenkenden: Russland geht immer härter gegen die vor, die nicht ins System Putin passen.

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Es wurde damit gerechnet, dass diese Zahl im Laufe des Tages weiter steigt. Insgesamt wurden den Angaben von Owd-Info zufolge seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine am 24. Februar mehr als 14.100 Menschen festgenommen.

Montage: Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Blick auf das zerstörte Mariupol

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