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Hochhaus weicht für Stadtpark - Zweiter "Weißer Riese" in Duisburg gesprengt

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Das zweite von insgesamt drei Hochhäusern im Duisburger Stadtteil Hochheide wurde erfolgreich gesprengt. Dort soll künftig ein attraktiver Stadtpark entstehen.

In Duisburg wurde der Wohnblock "Weißer Riese" gesprengt. Zukünftig soll dort eine Grünanlage entstehen. Über 1.700 Menschen mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

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Mit einem lauten Knall ist am Sonntagmittag in Duisburg ein fast 50 Jahre altes Hochhaus gesprengt worden. Der 63 Meter hohe Wohnblock - im Volksmund "Weißer Riese" genannt - fiel in sich zusammen, es bildete sich eine riesige Staubwolke. Zurück blieben 50.000 Tonnen Schutt.

Drei Hochhäuser sollen für Grünanlage weichen

Die spektakuläre Sprengung wurde im WDR-Fernsehen übertragen. Die Stadt hatte Schaulustige gebeten, zu Hause zu bleiben. Rund um den Sprengort galt eine Evakuierungszone von 200 Metern. 1.750 Duisburgerinnen und Duisburger hatten ihre Wohnungen verlassen müssen. Das 23-geschossige Hochhaus aus dem Jahr 1972 hatte einst 320 Wohnungen beherbergt. Viele davon standen jedoch schon lange leer.

Früher wurden hier am Tag Tausende Tonnen glühendes Roheisen produziert, heute ist das Duisburger Hüttenwerk ein Landschaftspark und das Zuhause von rund 450 Tier- und Planzenarten.

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Die Stadt will mit der Entfernung von insgesamt drei Hochhäusern den als problematisch geltenden Stadtteil Hochheide aufwerten. An der Stelle der riesigen Wohnblöcke ist eine Grünanlage geplant. In dem künftigen Stadtpark sollen drei große Areale entstehen - je eines für Sportangebote, für Erholung und für gemeinschaftliche Bürgerprojekte wie zum Beispiel Gärtnern.

500 Kilogramm Sprengstoff waren nötig

Das erste der drei Hochhäuser war in dem Viertel bereits Ende März 2019 gesprengt worden. Die zweite Sprengung hatte sich unter anderem wegen einer aufwendigen Asbestsanierung und der Corona-Pandemie verzögert. Die dritte Sprengung steht noch aus.

Je rund 200 Mitarbeiter von städtischen Ämtern sowie von Feuerwehr und Hilfsdiensten waren am Sonntag im Einsatz. Dazu kamen etwa 40 Polizisten. Für die Sprengung waren rund 500 Kilogramm Sprengstoff nötig.

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