Ermittlungen wegen Volksverhetzung gegen Berliner Polizist

    Mögliche Volksverhetzung in Chat:Ermittlungen gegen Berliner Polizist

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    Ein Berliner Polizist soll sich in einem Chat mit Kollegen volksverhetzend geäußert haben. Laut Staatsanwaltschaft haben andere Beamte den Fall gemeldet, die Ermittlungen laufen.

    Archiv: Polizeischüler stehen am 23.09.2018 beim Tag der offenen Tür der Berliner Polizei zusammen
    Wegen Verdachts auf Volksverhetzung in einer Chatgruppe mit Kollegen sind gegen einen Berliner Polizisten Ermittlungen eingeleitet worden.
    Quelle: dpa

    In einer Chatgruppe mit Kollegen soll sich ein Berliner Polizist volksverhetzend geäußert haben. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in der Hauptstadt am Mittwoch gemeinsam mitteilten, wurden daher entsprechende strafrechtliche Ermittlungen gegen den 49-jährigen Beamten eingeleitet. Parallel wurden demnach auch Entscheidungen über dienstrechtliche Schritte auf den Weg gebracht.

    Beamten drohen disziplinarische Konsequenzen

    Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei soll der Polizist in einem Chat mit anderen Beamtinnen und Beamten seines Dienstbereichs "Nachrichten mit herabwürdigenden beziehungsweise menschenverachtenden Inhalten" versandt haben. Aus dem Kollegenkreis habe es daraufhin "unmittelbar eine energische Intervention" gegeben.
    Außerdem sei ein Strafverfahren eingeleitet worden, hieß es. Demnach wurden bereits am Dienstag die von dem Beamten genutzten Diensträume in der sogenannten Polizeidirektion City durchsucht, wobei allerdings nichts gefunden wurde. Nach Angaben der Ermittler drohen dem Mann je nach Ausgang der Ermittlungen auch disziplinarrechtliche Konsequenzen nach Beamtenrecht.
    Quelle: AFP

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