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Erstmals seit zehn Jahren - Esa sucht wieder neue Astronauten

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Ein Stellenangebot der besonderen Art: Die Esa sucht nach mehr als zehn Jahren erstmals wieder neue Astronauten. Ab dem 31. März startet das Bewerbungsverfahren.

Wer schon immer mal ins All wollte, kann sich bei der europäischen Raumfahrtagentur bewerben. Denn zum ersten Mal seit elf Jahren sucht die ESA neue Astronautinnen und Astronauten.

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Flexibilität und die Bereitschaft für lange und weite Reisen. Wer schon immer mal ins All wollte, kann sich ab 31. März bei der Europäischen Raumfahrtagentur Esa bewerben. Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt sucht die Esa wieder neue Astronauten. Das teilte sie am Dienstag bei einer Online-Pressekonferenz in Paris mit.

Es ist Zeit, nach neuen Astronauten zu suchen und ich bin sicher, wir werden die besten finden.
Jan Wörner, Esa-Generaldirektor

Vier Plätze zu vergeben, aber auch Astronauten für Reservepool gesucht

Das Bewerbungsverfahren beginnt offiziell am 31. März und endet am 28. Mai. Im Auswahlverfahren will die Esa insbesondere auf Diversität setzen: "Vielfalt ist ein Gewinn", erklärt Esa-Generaldirektor Wörner.

Insgesamt sucht die Esa vier bis sechs sogenannte Karriere-Astronauten. Sie werden als festangestellte Esa-Mitarbeiter eingestellt und für die Weltraummissionen eingesetzt. Außerdem sucht die Organisation bis zu 20 Astronautinnen und Astronauten als Reserve. Sie können dann für spezifische Missionen ausgewählt werden.

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Für diesen Reservepool ist die Esa auch explizit auf der Suche nach einer Astronautin oder einem Astronauten mit einem bestimmten Grad an körperlicher Behinderung. Die Esa will damit erstmals in der Geschichte der Menschheit sogenannte Para-Astronauten ausbilden. Das entsprechende Programm heißt "Parastronaut".

Als erster Deutscher hat Alexander Gerst das Kommando auf der internationalen Raumstation übernommen. In einer feierlichen Zeremonie übernahm er die Aufgabe von einem US-Kollegen.

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Your way to space: Das sind die Voraussetzungen für eine Stelle als Astronaut

Die Bewerber müssen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Zum Anforderungsprofil gehören unter anderem diese Punkte:

  • Masterabschluss in Naturwissenschaften, Medizin, Informatik oder Ingenieurswissenschaften
  • mindestens drei Jahre Berufserfahrung in einem dieser Fachbereiche
  • sehr gute Sprachkenntnisse: fließendes Englisch und das Sprechen einer weiteren Fremdsprache
  • Bescheinigung eines Flugmediziners über ausreichende Fitness

Zudem gehört neben einem umfangreichen Fragebogen auch ein Motivationsschreiben zu der Online-Bewerbung. Der neue Esa-Chef Josef Aschbacher sagte, die Ausbildung zum Astronauten sei "natürlich zeitaufwendig". Dafür hätten die Bewerber die Chance, an einer der vielen derzeit geplanten interessanten Raumfahrt-Missionen teilzunehmen.

[Wenn Sie darüber nachdenken, eine Karriere als Astronaut zu starten, finden Sie hier weitere Infos zum Bewerbungsverfahren].

Astro-Alex ermutigt zu Bewerbung: Nicht einschüchtern lassen

Auch der deutsche Esa-Astronaut Alexander Gerst ermutigte Interessenten, sich durch die hohen Anforderungen nicht einschüchtern zu lassen. Er selbst habe auch gedacht, er habe "keine Chance, die suchen nur Supermänner und Superfrauen", erklärte Gerst.

Andererseits habe er sich überlegt, "das bin ich meinem 80-jährigen Selbst schuldig", wenigstens ein Mal eine Bewerbung für den Astronauten-Job abzuschicken. Es habe ihn selbst am meisten erstaunt, dann tatsächlich genommen worden zu sein, so Gerst weiter. Für ihn habe damit "ein tolles Abenteuer" begonnen. Trotzdem würden auch schwierige Zeiten auf die neuen Astronauten zukommen. Die Ausbildung sei "lang und hart".

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