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Erfahrung aus Balkankriegen : Europol in Sorge um Waffen nach Kriegsende

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Die europäische Polizeibehörde Europol ist besorgt über den Verbleib von Waffen nach dem Ukraine-Krieg. Waffen aus den Balkankriegen würden noch heute von Kriminellen genutzt.

Archiv: Ukrainische Soldaten der 103. Separaten Brigade der Territorialverteidigung der Streitkräfte feuern ihre Waffen während einer Trainingsübung an einem unbekannten Ort in der Nähe von Lwiw in der Westukraine
Ukrainische Soldaten bei Übung - was geschieht mit den gelieferten Waffen nach dem Krieg?
Quelle: AP

Die europäische Polizeibehörde Europol ist besorgt über den Verbleib der Waffen, die aus der EU in die Ukraine gelieferten werden. "Irgendwann ist der Krieg vorbei. Wir wollen eine Situation verhindern wie vor 30 Jahren im Balkankrieg", sagte Europol-Direktorin Catherine De Bolle der "Welt am Sonntag".

Die Waffen aus diesem Krieg werden noch heute von kriminellen Gruppen genutzt.
Europol-Direktorin Catherine De Bolle

"Europol plant daher, eine internationale Arbeitsgruppe einzurichten, um Strategien für einen Umgang mit der Situation zu entwickeln. Europol beobachte zudem verdeckte Aus- und Einreiseaktivitäten bekannter terroristischer und gewaltbereiter Extremisten zwischen der Ukraine und der EU.

Der ukrainische Präsident kritisiert die europäischen Staats- und Regierungschefs für ihr Zögern. Insbesondere im Donbass würden mehr Waffen für die Verteidigung benötigt.

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Cyberangriffe nehmen zu

"Die Situation ist hochdynamisch und fragmentiert, und wir erhalten unterschiedliche Zahlen von unseren europäischen Partnern", sagte De Bolle. Die in die Ukraine Ausreisenden seien "eine nicht homogene Gruppe", die sich "bezüglich ihrer Erfahrungen und Ideologien" unterscheide. Auch ernüchterte Rückkehrer, die der Brutalität der Kriegswirklichkeit nicht gewachsen seien, würden beobachtet.

Derzeit registriert Europol zudem eine Zunahme von Cyberangriffen im Kontext des Ukraine-Krieges. Die Behörde beobachte vor allem DDoS-Angriffe, bei denen versucht werde, Internetserver durch eine künstlich erzeugte Überlastung lahmzulegen, sowie den Einsatz von Ransomware. Darunter versteht man Schadsoftware, die Dateien auf fremden Computern verschlüsselt, um eine weitere Verwendung zu verhindern.

Der Ukraine-Krieg werde auch im Internet geführt, sagt der Bundesminister für Digitales, Wissing. Beim G7-Treffen sei intensivere Zusammenarbeit bei der Cybersicherheit vereinbart worden, auch mit der Ukraine, von deren Erfahrungen man nun profitiere.

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von Nils Metzger
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