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Feier-Wochenende vorm Teil-Lockdown - Partystimmung auf Sparflamme

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Nochmal eine richtige Sause, bevor der Lockdown Kneipen und Bars ins Off zwingt? Trotz Halloween fiel das vermeintliche Party-Wochenende eher zurückhaltend aus - mit Ausnahmen.

Vor dem Lockdown hat die Polizei in Köln und Düsseldorf bei mehreren Partys einschreiten müssen. Viele hatten die Corona-Regeln nicht eingehalten.

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Am letzten Wochenende vor dem Teil-Lockdown waren einige Menschen in Deutschland noch mal in Feierlaune. So stimmten sich Nachtschwärmer zum Beispiel auf den bereits sichtlich entvölkerten Ausgehmeilen Hamburgs auf die wenig feierträchtigen Wochen im November ein. "Wir feiern den Kiez-Abschied, bevor es nicht mehr geht", sagte die 28-jährige Jennifer, die Samstagnacht als Teufelin verkleidet mit einer Freundin vor einem Stripclub auf St. Pauli unterwegs war.

Nur wenige Halloween-Partys

Insgesamt scheint das Wochenende aber eher beschaulich verlaufen zu sein - obwohl in diesem Jahr Halloween auf den Samstag fiel. Der Tag sei ruhig gewesen und nicht vergleichbar mit den Vorjahren, hieß es etwa von der Polizei in Dortmund. In Bielefeld vermeldete die Polizei "ein paar Eierwürfe gegen Hausfassaden wie sonst auch an Halloween".

Halloween in Corona-Zeiten:

Für viele Kinder ist es inzwischen ein Höhepunkt des Jahres: die Süßigkeitenjagd an Halloween. Aber der Tag morgen wird in der Corona-Krise bei vielen anders ablaufen.

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Der amerikanische Halloween-Brauch - das Wort leitet sich von "All Hallows' Eve", dem "Abend vor Allerheiligen" ab - ist inzwischen auch in Deutschland weit verbreitet. Am Abend des 31. Oktober wimmelt es vor Häusern normalerweise von Sensenmännern, Zombies, Skeletten und beleuchteten Kürbissen.

In Köln musste die Polizei in einigen Bars hart durchgreifen, weil feierfreudige Menschen die Abstandsregeln nicht einhielten und dicht beieinander standen, tranken, tanzten und sangen. Ohne Maske.

Vor dem angekündigten Teil-Lockdown am Montag wollen viele Deutsche ihre Möglichkeit nutzen bevor ab 2. November Restaurants und Freizeiteinrichtungen schließen.

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Einige Bars bereits geschlossen

In Bochum war die Ausgehmeile "Bermuda-Dreieck" am Samstagabend gut besucht, mitunter bildeten sich kurze Schlangen vor Lokalen. Nur einige wenige Besucher waren verkleidet, ob mit Skelett-Shirt oder als Star-Wars-Krieger.

Allerdings blieb ein Teil der Restaurants und Bars dunkel - angesichts der Corona-Pandemie und der Ausgehzurückhaltung vieler Menschen hatten die Lokale schon zugemacht, noch bevor die staatlichen Einschränkungen an diesem Montag greifen - dann bleibt die Gastronomie bis zum Monatsende geschlossen. Erlaubt sind weiterhin Lieferdienste und Essen zum Mitnehmen.

Ab Montag sollen unter anderem auch Kinos und Theater sowie andere Kultur-, Sport- und Freizeitangebote für den kompletten November geschlossen bleiben. In dieser Zeit dürfen sich auch nur wenige Menschen privat treffen. Bund und Länder hatten am Mittwoch die drastischsten Einschränkungen des öffentlichen Lebens seit dem Frühjahr beschlossen.

Für vier Wochen lebte und arbeitete ZDF-Reporterin Verena Garrett im saarländischen Homburg – in einer Zeit, in der die Corona-Zahlen immer weiter stiegen. Nun steht ein Lockdown-Light an. Was sagen die Homburger Bürger und Gastwirte dazu?

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"Gefühlt nutzen die Leute die Tage vor dem Teil-Lockdown noch aus", hatte am Samstag ein Sprecher des Polizeipräsidiums Regensburg gesagt. In der Nacht auf Samstag habe es in der Regensburger Innenstadt einige Einsätze wegen Ruhestörung gegeben. Ebenso in Augsburg: "Der Freitag war ein bisschen unruhiger", hatte dort ein Polizeisprecher mitgeteilt.

Leere und Stille auf der Hamburger Reeperbahn

In Hamburg fiel die Wochenendbilanz deutlich nüchterner aus. Die Große Freiheit - eine Nebenstraße der Reeperbahn - ist eigentlich bekannt für wilde Nächte und dichtes Gedränge, aber diesmal prägten Leere und verstärkte Polizeipräsenz das Wochenende. "Normalerweise sind hier an einem Samstag um die Jahreszeit rund 22.000 Menschen, jetzt sind es vielleicht 2.000", sagte ein Polizist, der gemeinsam mit seinen Kollegen den Kiez kontrollierte. Grund dafür sei auch die schon vor dem Teil-Lockdown eingeführte Sperrstunde, nach der alle Gaststätten zwischen 23 und 5 Uhr schließen mussten.

Im Außenbereih einer Bar sind Stühle an einen Tisch gekettet. Auf dem Tisch liegen Ahornblätter. Eine Passantin geht mit Schutzmaske an dem Tisch vorbei.

DIW erwartet Firmenpleiten -
IW: November-Lockdown kostet 600.000 Stellen
 

Laut Berechnungen des IW kostet der Lockdown im November Hunderttausende Arbeitsplätze. Das DIW rechnet zusätzlich mit zahlreichen Fimenpleiten.

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