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Proteste gegen Ukraine-Krieg : NGO: Über 200 Festnahmen in Russland

Datum:

Viele Russen glauben der Propaganda des Kreml. Diejenigen, die es nicht tun und gegen den Krieg in der Ukraine protestieren, riskieren Festnahmen. Wie in St. Petersburg und Moskau.

02.03.2022, Sankt Petersburg: Eine Frau hält ihre Handfläche in die Kamera, auf der ein Peace Zeichen aufgemalt ist. Hinter ihr ist ein vermutlicher Polizist zu sehen, dahinter eine weitere Frau. Die Frau im Vordergrund schaut in die Kamera, ihr Gesicht ist bis zum Mund hin vermummt.
In den vergangenen Wochen kam es auch in Russland immer wieder zu Protesten. (Archivbild)
Quelle: reuters

Bei landesweiten Protesten gegen den russischen Krieg in der Ukraine sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten über 200 Menschen festgenommen worden. Es habe bis zum Abend mindestens 211 Festnahmen in 17 Städten gegeben, teilte die Nichtregierungsorganisation OVD-Info mit.

Mehr als 70 Festnahmen gab es in der Hauptstadt Moskau und eine vergleichbare Zahl in Sankt Petersburg, wie OVD-Info mitteilte.

Gegen Putin und Niedergang der Wirtschaft

Aktivisten hatten für Samstag in rund 30 russischen Städten zu "Sitzstreiks" gegen Russlands Angriffskrieg in der Ukraine aufgerufen. Die Organisatoren erklärten, die Protestaktionen richteten sich gegen den "Zusammenbruch der russischen Wirtschaft" und gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Zudem forderten sie die Freilassung des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny. "Russland verdient Frieden, Demokratie und Wohlstand", erklärten sie.

Ein Student aus Moskau berichtet bei ZDFheute live über Anti-Kriegs-Protest und Festnahme.

Beitragslänge:
39 min
Datum:

Nach Angaben von OVD-Info wurden in Russland seit Beginn der Proteste gegen den Krieg im Nachbarland insgesamt mehr als 15.000 Menschen festgenommen.

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07.07.2022
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