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Europa und USA : Die Hitzewelle hält an - und damit die Feuer

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In Frankreich konnte die Feuerwehr einen Waldbrand unter Kontrolle bringen - viele weitere in Europa und den USA lodern ungebremst weiter. Und auch die Hitzewelle bleibt noch.

Seit Wochen herrscht in Südeuropa extreme Dürre und es gibt zahlreiche Waldbrände. In Spanien ist es schon jetzt das schlimmste Waldbrand-Jahr seit Beginn der Erfassungen.

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Die Feuerwehr hat einen Waldbrand im Südwesten von Frankreich nach elf Tagen unter Kontrolle gebracht. Das Feuer sei nun eingedämmt, teilten die örtlichen Behörden am Samstag mit. Tausende Einwohner der Gemeinde La Teste-de-Buch, die in den vergangenen Tagen in Sicherheit gebracht worden waren, können demnach in ihre Häuser zurückkehren.

21.000 Hektar Wald südlich von Bordeaux zerstört

Mit Blick auf einen weiteren Großbrand in der Region konnte die Feuerwehr hingegen noch keine Entwarnung geben. Das Feuer in der Gemeinde Landiras weite sich zwar nicht mehr aus, teilte die Präfektur des Départements Gironde mit. Es gebe aber noch rund 30 aktive Brandherde und es bestehe die Gefahr, dass das Feuer wieder aufflamme. Die evakuierten Bewohner dürfen daher noch nicht nach Hause zurückkehren.

Die beiden Brände hatten südlich von Bordeaux insgesamt fast 21.000 Hektar Wald zerstört. 36.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, unter ihnen 6.000 Touristen, die auf den später durch das Feuer zerstörten Campingplätzen an der berühmten Düne von Pilat ihren Urlaub verbrachten. Bei den beiden Waldbränden wurde nach Behördenangaben aber niemand verletzt.

Waldbrände lodern auch in Griechenland

Ein Feuerwehrmann sprüht Wasser auf eine Hauswand während eines Waldbrandes auf der griechischen Insel Lesbos (23.7.2022)
Durch den Waldbrand auf Lesbos wurden auch Häuser beschädigt.
Quelle: AP

Auch die griechische Feuerwehr kämpfte am Samstag gegen vier große Waldbrände im Land, von denen einer einen Badeort auf der Insel Lesbos bedrohte. Mehr als 450 Menschen seien aus zwei Hotels und 92 Häusern in Vatera evakuiert worden, teilte die örtliche Polizei mit. Mindestens zwei Häuser in Vatera wurden nach Informationen des staatlichen TV-Senders ERT bei dem Brand zerstört. Die Feuerwehr setzte neun Flugzeuge und einen Hubschrauber ein, um den Brand zu bekämpfen.

Das größte Feuer loderte den dritten Tag in Nordostgriechenland nahe der türkischen Grenze im Nationalpark Dadia. Mehr als 320 Feuerwehrleute waren im Einsatz, unterstützt von freiwilligen Helfern. Rund 200 Holzfäller schlugen Brandschneisen in den Wald. Die beiden anderen Feuer waren in entlegenen Gebieten Westmakedoniens und im südöstlichen Peloponnes.

Bei Temperaturen von um die 40 Grad wüten in den südeuropäischen Ländern immer mehr Brände. Wie hier in Frankreich, sind die Löscharbeiten aufgrund ausgetrockneter Böden schwierig.

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"Außerordentliche Feuerbedingungen" beim Yosemite-Nationalpark

In den USA erfasste ein Waldbrand in der Nähe des kalifornischen Yosemite-Nationalparks in kurzer Zeit mehr als 26 Quadratkilometer. Bis zum Samstagnachmittag war eine Fläche von gut 38 Quadratkilometern betroffen, wie die zuständige Behörde Calfire auf ihrer Webseite mitteilte. Das sogenannte Oak Fire konnte demnach zunächst nicht eingedämmt werden.

Die Feuerwehr sprach von einem "explosivem Verhalten" des Feuers, das am Freitag bei Midpines in Mariposa County ausgebrochen war. Mehrere Straßen wurden wegen der Flammen gesperrt.

Ein Sprecher des Sierra-Nationalwaldes, Daniel Patterson, sagte, die schlimmste Dürre in der Region seit Jahrzehnten, Hitze und knochentrockene Vegetation sorgten zudem für "außerordentliche Feuerbedingungen". Die Flammen breiteten sich mit hoher Geschwindigkeit aus. Mehr als 6.000 Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen, berichteten US-Medien unter Berufung auf eine Behördensprecherin. Rund 2.000 Gebäude waren demnach von den Flammen bedroht.

Zwei Feuerwehrfrauen bearbeiten den Waldboden

Extrem-Waldbrände in Deutschland - "Die Feuersaison wird länger und schlimmer" 

Brandenburg brennt noch immer. Auch in weiten Teilen Europas stehen Wälder in Flammen. Klimaforscher warnen vor einer Katastrophe. Sie prognostizieren extreme Brände, auch bei uns.

von Dominik Rzepka
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