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Nach Teileinsturz in Florida - Reste der Hochhausruine gesprengt

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Der Teileinsturz eines Hochhauses in Florida schockierte die Welt. Lange wurde nach Opfern gesucht, 24 Tote gefunden. Nun wurde das Haus gesprengt. Die Suche soll aber weitergehen.

Knapp zwei Wochen nach dem Hochhaus-Teileinsturz in Florida sind die Reste des Gebäudes abgerissen worden. Mit einer kontrollierten Explosion wurde die Ruine gesprengt.

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Die Gebäudereste des in Miami teilweise eingestürzten Wohnkomplexes sind am späten Sonntagabend kontrolliert gesprengt worden. Die Instabilität der Ruine sei gefährlich gewesen und habe den Fortschritt des Bergungseinsatzes im vor elf Tagen eingestürzten Teil behindert, hatte die Bürgermeisterin des Bezirks Miami-Dade, Daniella Levine Cava, zuvor gesagt.

Suche nach Vermissten soll nach Sprengung weitergehen

Anwohner des Stadtviertels von Surfside im US-Bundesstaat Florida waren bereits vor der Sprengung aufgefordert worden, in ihren Häusern zu bleiben und Türen und Fenster zum Schutz vor Staub und kleineren Partikeln geschlossen zu halten. Der Such- und Rettungseinsatz in den Trümmern, unter denen noch verschüttete Menschen vermutet werden, war am Samstag unterbrochen worden. Er sollte nach der Sprengung wieder anlaufen und ausgeweitet werden.

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Nach dem Unglück hatten die Bewohner des noch stehenden Gebäudeteils aus Sicherheitsgründen nicht mehr zurück in ihre Wohnungen gedurft - auch nicht, um vor dem Abriss persönliche Gegenstände herauszuholen.

Eine Woche nach dem Teileinsturz eines zwölfstöckigen Hochhauses in Miami werden noch immer fast 150 Menschen vermisst, die Zahl der Toten liegt inzwischen bei 18. US-Präsident Biden sprach bei einem Besuch mit Angehörigen und Einsatzkräften.

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Sprengung wurde wegen "Elsa" vorgezogen

Die Sprengung wurde schließlich aus Sorge um die Stabilität der Ruine wegen eines nahenden Tropensturms vorgezogen. Ausläufer des Sturms "Elsa" mit möglicherweise heftigen Windböen und starkem Regen wurden ab Montagabend im Süden Floridas erwartet.

In der Karibik hat "Elsa" bereits eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In der Dominikanischen Republik und in Santa Lucia starben drei Menschen. Die Behörden auf Jamaika und Kuba warnten vor Überschwemmungen, Sturmböen und Schlammlawinen. Auf Barbados wurden Hunderte Häuser beschädigt. "Elsa" war am Samstag von einem Hurrikan der Stufe 1 zu einem Tropensturm herabgestuft worden und soll weiter an Kraft verlieren, je näher er der Küste Floridas kommt.

Umgestürzte Bäume, Strommasten und zerstörte Häuser: In der Karibik hat der erste Atlantik-Hurrikan des Jahres schwere Schäden hinterlassen.

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Der Wohnkomplex in Miami mit rund 130 Wohneinheiten war am 24. Juni aus noch ungeklärten Gründen teilweise eingestürzt. Seither wurde quasi rund um die Uhr mit Spürhunden, Spezialkameras und schwerem Gerät nach Verschütteten gesucht. Inzwischen wurden 24 Tote geborgen. Mehr als 120 Menschen gelten weiterhin als vermisst, wobei unklar ist, wie viele von ihnen sich zum Unglückszeitpunkt tatsächlich in dem strandnahen Gebäude aufhielten.

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