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Flut in der Höllentalklamm - Eine Tote geborgen, weitere Person vermisst

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Nach der Flut in der Höllentalklamm ist eine Frau tot aus dem Wasser geborgen worden - mindestens eine weitere Person wird noch vermisst. Dutzende Rettungskräfte sind im Einsatz.

Bayern, Grainau: Ein Schild mit der Aufschrift _Vollsperrung! Lebensgefahr!_ steht am Eingang zur Höllentalklamm.
Die Höllentalklamm liegt in der Nähe des bayerischen Grainau.
Quelle: dpa

Nach der Flutwelle in der Höllentalklamm an der Zugspitze ist am Dienstagmorgen eine Frau tot aus dem Wasser geborgen worden, wie ein Polizeisprecher in Rosenheim mitteilte. Es sei nicht sicher, ob es sich dabei um eine der beiden noch vermissten Personen handele. Die Annahme liege aber nahe. Weitere Untersuchungen zur Identität und zu den Todesumständen würden Beamte der Kriminalpolizei übernehmen.

Die Staatsanwaltschaft München II hat inzwischen Vorermittlungen eingeleitet: "Wir haben Vorermittlungen eingeleitet, um zu prüfen, ob eine Straftat im Raum steht", sagte eine Sprecherin der Behörde. Im Raum stehe der Verdacht der fahrlässigen Tötung. Gegen konkrete Personen richteten sich die Überprüfungen bisher aber nicht.

Nach der Flutwelle in der Höllentalklamm bei der Zugspitze wurde am Morgen eine Frau tot geborgen. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um eine der noch zwei vermissten Personen.

Beitragslänge:
1 min
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Acht Menschen gerettet, Suche nach Vermisstem läuft

Mindestens eine weitere Person werde noch vermisst, acht Menschen konnten am Montag weitgehend unverletzt aus der Klamm nahe Grainau im Landkreis Garmisch-Partenkrichen gerettet werden. Mehr als 150 Kräfte waren dabei im Einsatz.

In Kürze soll die großangelegte Suche an der Zugspitze wieder aufgenommen werden. Einzelne Einsatzkräfte seien bereits unterwegs, so ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen. Auf Brücken unterhalb der Klamm werde nach Hinweisen wie Kleidungsstücken Ausschau gehalten.

Rettungskräfte nach Flutwelle im Höllentalklamm
Rettungskräfte nach Flutwelle im Höllentalklamm.
Quelle: epa

Starkregen löste Unglück aus

Am Montagnachmittag war nach starken Regenfällen eine Flutwelle durch die bei Wanderern und Touristen beliebten Schlucht gerauscht und riss mehrere Menschen mit sich.

Sechs Personen wurden aus der Schlucht gerettet, wo sie vom Wasser eingeschlossen waren. Zwei weitere konnten weiter oben aus der Klamm in Sicherheit gebracht werden. Sie seien unterkühlt und durchnässt gewesen, aber sonst wohlauf, so ein Polizeisprecher am Montagabend.

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