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Zweites Crewmitglied und tote Kühe entdeckt

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Verschollener Frachter vor Japan - Zweites Crewmitglied und tote Kühe entdeckt

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Ein riesiger Frachter gerät vor Japans Küste in einen Sturm und kentert. Nun fanden die Rettungskräfte ein weiteres Mitglied der Crew sowie etliche tote Kühe.

Das Frachtschiff war dann auf dem Weg von Neuseeland nach China. Archivbild
Ein Frachter mit mehr als 40 Besatzungsmitgliedern und rund 5.800 Kühen an Bord gilt vor der Küste Japans als vermisst.
Quelle: Graham Flett/AP/dpa

Nach dem Sinken eines Frachters mit Dutzenden Crewmitgliedern und Tausenden Kühen an Bord hat die japanische Küstenwache ein zweites Besatzungsmitglied und mehrere tote Tiere entdeckt. Das Crewmitglied habe bewusstlos mit dem Gesicht nach unten im ostchinesischen Meer getrieben, etwa 120 Kilometer nordwestlich der Stadt Amami Oshima, und sei ins Krankenhaus gebracht worden, teilte Rena Uchinomiya von der Küstenwache mit. Der Mann wurde laut Küstenwache später für tot erklärt.

Rettungskräfte sichteten ihr zufolge auch mehrere tote Kühe. Es gebe bisher keine Berichte über angeschwemmte Kühe an der japanischen Küste.

Crewmitglied berichtet von mächtiger Welle und von gesunkenem Frachter

Die "Gulf Livestock 1" hatte am Mittwochmorgen einen Notruf abgesetzt. Der 11.947-Tonnen-Frachter war während eines Sturms gekentert. Er hatte 43 Besatzungsmitglieder aus den Philippinen, Neuseeland und Australien und 5.800 Kühe an Bord. Mitte August hatte die "Gulf Livestock 1" in Neuseeland abgelegt und war dann auf dem Weg nach Tangshan in China.

Der Frachter war in einen Taifun geraten.

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Ein Mitglied der Besatzung, ein Philippiner, war Mittwochabend gerettet worden. Er sagte, ein Motor sei ausgefallen und das Schiff sei gestoppt. Als es von einer mächtigen Welle seitlich erwischt worden sei, sei es gekentert und gesunken.

Er sagte, er habe sich eine Rettungsweste angezogen und sei ins Wasser gesprungen. Seitdem habe er keine anderen Besatzungsmitglieder gesehen. Der Betreiber des Schiffs, Gulf Navigation Holdings PJSC in Dubai, äußerte sich nicht.

Ein Besatzungsmitglied wird von Mitgliedern der japanischen Küstenwache aus dem ostchinesischen Meer gerettet

Mehr als 40 Menschen an Bord -
Frachter im Taifun vor Japan verschollen
 

Ein Frachter ist mit der kompletten Besatzung vor der Küste Japans verschollen. Ein geborgenes Crewmitglied berichtet: Mitten im Taifun "Maysak" sei das Schiff gekentert.

Nach "Maysak" weiterer Taifun erwartet

Laut der Website MarineTraffic.com wehte der Wind an der letzten bekannten Position mit einer Geschwindigkeit von 58 Knoten (107 Kilometern pro Stunde).

Taifun "Maysak" hatte zum Zeitpunkt des Sinkens über Japan gewütet. Über das Wochenende wird dort ein neuer Taifun erwartet.

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