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Aufatmen in Mainmetropole - Bombenentschärfung in Frankfurt geglückt

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Nach dem Fund einer 500 Kilogramm schweren Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Frankfurt die Entschärfung geglückt. Fast 13.000 Anwohner hatten ihr Zuhause verlassen müssen.

Sie wiegt 500 Kilo und war noch scharf – eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Während der Entschärfung mussten fast 13.000 Anwohner evakuiert werden – unter Corona-Bedingungen.

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2 min
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In Frankfurt am Main ist am Sonntag eine 500 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die Bombe im Stadtteil Gallus konnte durch den Kampfmittelräumdienst erfolgreich entschärft werden, wie die Feuerwehr im Onlinedienst Twitter mitteilte.

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Der Einsatz dauerte weniger als zwei Stunden. Für die Entschärfung war der Bereich weitgehend evakuiert worden.

Knapp 13.000 Anwohnerinnen und Anwohner hatten wegen der Entschärfung am Morgen ihre Wohnungen verlassen müssen. Wer nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnte, sollte Aufnahme in einer Messehalle finden.

ÖPNV und Züge wurden umgeleitet

In dem betroffenen Gebiet im Stadtteil Gallus liegen Altenheime, eine Fernwärmeleitung, Internetknotenpunkte und Umspannanlagen sowie zentrale Einrichtungen der Deutschen Bahn. Im Fern- und Regionalverkehr der Bahn waren Beeinträchtigungen und Verspätungen erwartet worden.

Zuvor war nicht absehbar gewesen, wie lange der Einsatz dauern würde. "Es kann sehr schnell gehen, wenn der Zünder so liegt, dass der Kampfmittelräumdienst schnell rankommt", sagte eine Feuerwehr-Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Andernfalls wäre mit einem Einsatz von bis zu fünf Stunden zu rechnen gewesen.

Die britische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war am Donnerstag bei Bauarbeiten entdeckt worden. Aufgrund der Sprengstoffmenge und der Bauart der Bombe war der große Evakuierungsradius von 700 Metern erforderlich. Eine Detonation hätte massive Schäden und eine große Lebensgefahr bedeutet.

An dieser Baustelle wurde Anfang Dezember eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe gefunden - heute soll sie entschärft werden.
An dieser Baustelle wurde Anfang Dezember die 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe gefunden.
Quelle: dpa

Bombenentschärfungen keine Seltenheit in Frankfurt

In Frankfurt gab es in den vergangenen Jahren mehrfach Bombenentschärfungen mit größeren Evakuierungen: Im Juli 2019 mussten nach dem Fund einer 500 Kilogramm-Bombe in der Nähe der Europäischen Zentralbank rund 16.500 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

Im September 2017 waren bei der Entschärfung einer fast zwei Tonnen schweren Bombe etwa 65.000 Menschen von der größten Evakuierungsaktion nach dem Zweiten Weltkrieg betroffen.

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