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Schwarzen getreten und beleidigt - Französische Polizisten nach Gewalt angeklagt

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Vier Polizisten sollen einen schwarzen Musikproduzenten in Paris bei einem Einsatz brutal angegriffen und rassistisch beleidigt haben. Gegen sie wurde jetzt Anklage erhoben.

In Frankreich sollen Polizist*innen nun nicht mehr bei Einsätzen gefilmt werden dürfen, wenn ihnen damit geschadet werden soll. Da jedoch immer wieder Fälle von Polizeigewalt durch Handyvideos aufgedeckt werden, werden die Proteste im Land lauter.

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Wegen eines brutalen Angriffs auf einen schwarzen Musikproduzenten haben französische Behörden am Sonntagabend Anklage gegen vier Polizisten erhoben. Ein am Donnerstag veröffentlichtes Video einer Überwachungskamera zeigt, wie mehrere Polizisten das Opfer im Eingang seines Produktionsstudios mit Schlagstöcken und Tritten angriffen. Auch sollen sie ihn mehrfach rassistisch beleidigt haben. Der Vorfall ereignete sich vor rund einer Woche.

Drei der vier Beamten müssen sich nun wegen "vorsätzlicher Gewalt durch eine Person mit Hoheitsgewalt" sowie "Fälschung" verantworten. Zwei der Polizisten kamen in Untersuchungshaft, die beiden anderen wurden unter Auflagen freigelassen.

Polizisten sollen Opfer rassistisch beleidigt haben

Gegenüber Ermittlern hatten die vier Polizisten zunächst angegeben, der Produzent habe auf der Straße keine Corona-Schutzmaske getragen und sei dann übergriffig geworden. Die Videobilder belegen jedoch nur das brutale Vorgehen der Beamten. Einer von ihnen wird beschuldigt, eine Tränengasgranate in den Keller des Gebäudes geworfen zu haben, in dem der Angriff stattfand.

Das Opfer selbst sagte, die Polizisten hätten ihn ohne jeden Grund angegriffen. "Sie sagten mehrfach 'dreckiger Neger' und prügelten dabei auf mich ein", erklärte er, als er mit seinem Anwalt Anzeige gegen die Polizisten erstattete.

Ein Video zeigt, wie französische Polizisten einen schwarzen Musikproduzenten massiv attackieren und rassistisch beschimpfen. Präsident Macron zeigt sich schockiert.

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Proteste gegen neues Polizeigesetz am Wochenende

Der Fall hatte in ganz Frankreich für Entsetzen gesorgt. Nach Fußballstars wie Antoine Griezmann und Kylian Mbappé zeigte sich auch Präsident Emmanuel Macron entsetzt über die Videobilder.

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Am Samstag gingen landesweit mehr als Hunderttausend Menschen gegen ein neues Polizeigesetz auf die Straße. Es soll unter anderem das Filmen von Sicherheitskräften unter bestimmten Bedingungen unter Strafe stellen. Der aktuelle Fall von Polizeigewalt in Paris hat die Mobilisierung dafür verstärkt.

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