ZDFheute

Nach Starkregen werden Menschen vermisst

Sie sind hier:

Herbststurm in Frankreich - Nach Starkregen werden Menschen vermisst

Datum:

Das Stumtief "Alex" hat an der Küste Frankreichs schwere Schäden angerichtet. In der Region um Nizza werden mehrere Menschen nach Überschwemmungen vermisst.

Ein Sturmtief hat an der Küste Frankreichs und Italien schwere Schäden angerichtet. Es kam zu Überschwemmungen, Häuser wurden von Flüssen mitgerissen, teilweise fiel der Strom aus.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Starkregen hat in der Region der französischen Riviera-Metropole Nizza zu gefährlichen Überschwemmungen und chaotischen Verkehrsbedingungen geführt. Wie der Nachrichtensender Franceinfo am späten Freitagabend unter Berufung auf die Behörden berichtete, wurden im Hinterland von Nizza mindestens acht Menschen vermisst - unter ihnen seien zwei Angehörige der Feuerwehr.

Die Behörden forderten die Bewohner auf, zu Hause zu bleiben und äußert vorsichtig zu sein. Dutzende Menschen wurden nach Feuerwehrangaben vor den Überschwemmungen in Sicherheit gebracht. Ein Vertreter der Präfektur Alpes-Maritimes sprach von einer "noch nie dagewesenen Lage", große Gebiete seien von Überschwemmungen betroffen und mehrere Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten.

Überschwemmungen reißen Tankstelle mit

In dem Dorf Saint-Martin-Vésubie stürzte eine Brücke ein. Ein Parlamentsabgeordneter vor Ort berichtete, die Tankstelle des Ortes sei von den Fluten mitgerissen und mehrere Häuser stark beschädigt worden.

Im Département Alpes-Maritimes waren rund 600 Einsatzkräfte unterwegs. Laut Netzbetreiber Enedis waren in dem Département rund 13.500 Haushalte ohne Strom.

Rund 30.000 Menschen in Bretagne noch ohne Strom

Zuvor hatte der Herbststurm "Alex" im Nordwesten des Landes Schäden angerichtet. Am Abend waren nach Medienberichten noch rund 30.000 Menschen in der Küstenregion Bretagne ohne Strom.

In vielen Gemeinden stürzten Bäume um, Menschen wurden nach einer ersten Bilanz nicht verletzt. Auf der Insel Belle-Île-sur-Mer vor der bretonischen Küste wurden in der Nacht Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 186 Stundenkilometern gemessen.

Das Unwetter brachte nach Angaben der Einsatzkräfte zahlreiche Bäume zum Umsturz und deckte Hausdächer ab. Auch Regionalzug-Linien waren nach Angaben der französischen Bahn unterbrochen. Verletzte gab es nicht. Besonders betroffen war der französische Verwaltungsbezirk Morbihan im Süden der Bretagne. In der Großstadt Nantes blieben am Freitag vorsorglich alle Parks und öffentlichen Gärten geschlossen

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.