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Interview

Nord Stream 1 : Netzagentur-Chef rechnet mit 30 Prozent Gas

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Strömt wieder Gas durch die Pipeline, wenn sie gewartet ist? Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur, ist hoffnungsvoll, erwartet aber geringere Mengen als zuvor.

Laut Bundesnetzagentur wird Gazprom die für Donnerstag angekündigte Gas-Liefermenge über Nord Stream 1 vorerst reduzieren. Netzagentur-Chef Müller rechnet mit etwa 530 Gigawattstunden pro Tag, das entspräche 30 Prozent der Leistung.

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3 min
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Angeblich soll ab Donnerstag wieder Gas aus Russland fließen, so teilen es die Netzbetreiber und Russlands Präsident Putin mit. Im ZDF-Interview erläutert Klaus Peter Müller...

.... wie verlässlich die Zusage der Betreiber und Putins auf weitere Lieferungen ist:

Die vergangenen Wochen seien nicht sehr ermutigend gewesen. Dennoch bestätigte Müller Anzeichen für eine Lieferung. Der Stand am Abend: die Vornominierung "liegt bei ungefähr 530 Gigawattstunden am Tag".

Das wären knapp 30 Prozent der Leistungsfähigkeit. Das ist besser als nichts, aber natürlich nicht das, was vertraglich vereinbart ist.
Klaus Müller, Chef Bundesnetzagentur

Man müsse dennoch abwarten, was geliefert werde. Es könne noch nach oben oder auch nach unten gehen.

Die EU-Kommission stellte heute ihren Plan vor, mit dem sie sich auf einen kompletten Stopp russischer Gaslieferungen vorbereiten möchte. Darunter befindet sich auch die Möglichkeit, die Mitgliedsländer zum Gassparen zu zwingen.

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2 min
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... wie die Verteilung aussehen sollte, wenn Russland kein oder nur noch wenig Gas liefert:

Dazu habe Europa klar die Vergabe definiert, erläuterte Müller, dass "besonders schützenswerte Kundengruppen", etwa private Verbraucherinnen und Verbraucher, auch die Gaskraftwerke, aber auch etwa Krankenhäuser oder Polizeistationen besonders geschützt sind. "Und die würden wir tatsächlich so weit es geht, bis zum Ende beliefern".

Sollte es tatsächlich zu einer unmittelbaren Gasmangellage kommen, und die Bundesregierung das feststellt, dann müssten wir in der Industrie kürzen. Natürlich dort, wo wir den geringsten Schaden anrichten, so ist die Rechtslage.
Klaus Müller, Chef Bundesnetzagentur

Um für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein, macht die EU-Kommission weitreichende Vorschläge für einen Gasnotfallplan. ZDF-Korrespondent Gunnar Krüger mit Einzelheiten.

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1 min
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Zu der Sorge vor einem kalten Winter...

... ist er optimistisch. Es gebe keine Hinweise, dass Deutschland kein Gas mehr aus Norwegen oder Frankreich erhalten könne. Zudem würden noch in diesem Winter zwei schwimmende Flüssiggasterminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel an den Start gehen.

Also Deutschland bekommt ja weiter Gas. Das Problem ist, das Gas ist sehr sehr teuer, das heißt wir haben sehr sehr hohe Preiseffekte für die Industrie, für die privaten Haushalte.
Klaus Müller, Chef Bundesnetzagentur

Aber wir sehen bisher kein Szenario, indem wir nicht ohne Gas da stünden und insofern bereiten wir uns auch auf diese Konstellation vor.

Montage: Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj vor einem Blick auf das zerstörte Mariupol

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