Sie sind hier:

Geringes Geburtenplus - Kein Baby-Boom nach Corona-Jahr

Datum:

Im ersten Shutdown 2020 mussten viele Menschen zu Hause bleiben. Ein vermuteter Baby-Boom für 2021 blieb aber aus.

Die Füße eines Babys sind in einem Kinderbett zu sehen. Symbolbild
Die Füße eines Babys sind in einem Kinderbett zu sehen. Symbolbild
Quelle: Fabian Strauch/dpa

Nach dem ersten Corona-Jahr ist die Anzahl der Geburten in Deutschland von Januar bis Mai 2021 nur leicht angewachsen. Mit rund 315.000 Babys stieg die Zahl der neugeborenen Mädchen und Jungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt mit.

Einen deutlichen Anstieg habe es nur im März gegeben mit rund 3.700 Babys mehr als im Vorjahresmonat. In den übrigen von der einsetzenden Corona-Pandemie geprägten Monaten sei die Entwicklung unauffällig gewesen.

Fast ein Drittel der Eltern nicht verheiratet

"Die Corona-Maßnahmen und deren Lockerung in der ersten Jahreshälfte 2020 haben sich offenbar nicht unmittelbar auf die Familienplanung ausgewirkt", erklärte die Demografieexpertin im Statistischen Bundesamt, Olga Pötzsch. "Während des ersten Lockdowns und auch in den Sommermonaten wurden weder deutlich mehr noch deutlich weniger Kinder gezeugt als im Jahr 2019." Die hohe Geburtenrate im März 2021 ging laut Pötzsch auf Schwangerschaften zurück, die mit dem Abflachen der ersten Coronawelle und den ersten Lockerungen der Kontaktbeschränkungen im Mai 2020 begonnen hatten.

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Drittanbietern nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server (Facebook, Google, Instagram, Twitter, etc.) übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in einem 'ZDF-Cookie'. Diese Zustimmung können Sie in den Einstellungen unter 'Mein ZDF' jederzeit widerrufen. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Auch die Merkmale der jungen Eltern veränderten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur wenig. 32 Prozent der Eltern waren nicht verheiratet, im Vorjahr waren es noch 33 Prozent gewesen. Für 46 Prozent der Mütter handelte es sich um die erste Geburt, 36 Prozent hatten bereits ein Kind und 18 Prozent zwei oder mehr Kinder in der Familie. Dies entsprach laut Statistikamt der Familienzusammensetzung im Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Geburten bei Müttern mit deutscher Staatsangehörigkeit war demnach mit 77 Prozent um zwei Prozentpunkte höher als im Vorjahreszeitraum.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.