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61. Jahrestag des Mauerbaus : Berlin gedenkt der Opfer der Berliner Mauer

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Zum 61. Jahrestag wurde heute an die Opfer der Berliner Mauer erinnert. Sie habe für Unfreiheit, Unrecht und Diktatur gestanden, betonte Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey.

In Berlin wird an den Beginn des Mauerbaus am 13.8.1961 und die Opfer des DDR-Grenzregimes erinnert. Mindestens 140 Menschen kamen bei innerdeutschen Fluchtversuchen ums Leben.

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Am 61. Jahrestag des Mauerbaus in der DDR ist in Berlin mit Gedenkveranstaltungen an die Opfer der Grenze erinnert worden. An verschiedenen Orten wurden am Jahrestag am Samstag Kränze niedergelegt.

Im Mittelpunkt einer Andacht in der Kapelle der Versöhnung stand das Gedenken an den vor 60 Jahren bei einem Fluchtversuch erschossenen Peter Fechter. An der zentralen Gedenkveranstaltung an der Bernauer Straße nahmen nach Polizeiangaben rund 120 Menschen teil, darunter auch Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) und Vertreter der US-Botschaft und Litauens.

Archivbild: Beginn des Mauerbaus vor 59 Jahren (18.08.1961)
Kommentar

60 Jahre Mauerbau - Symbol der geteilten Welt 

Es lag in der Berliner Luft, dass etwas passieren würde. Doch was schließlich am 13. August 1961 über die Menschen der geteilten Stadt hereinbrach, sprengte alle Vorstellungen.

von Stefan Brauburger

Giffey: Mauer stehe für Unfreiheit, Unrecht und Diktatur

"Die Berliner Mauer war ein Bauwerk der Unfreiheit, des Unrechts und der Diktatur", hatte Giffey bereits vorab mitgeteilt. als 28 Jahre lang habe die Grenze nach dem 13. August 1961 Familien und Freundschaften zerschnitten und tief in das Schicksal der Stadt eingegriffen.

Das Gedenken gelte vor allem jenen, die beim Versuch, die Mauer zu überwinden und in die Freiheit zu fliehen, ihr Leben ließen. Es sei eine historische Verantwortung, die Erinnerung wachzuhalten und das Leid nicht zu vergessen, betonte Giffey. Dies sei gerade jetzt wichtig, da in Europa wieder Menschen unter Einsatz ihres Lebens für die Freiheit kämpften.

Wie erlebten die Menschen im geteilten Berlin den Bau der Mauer? Sie wurde zum Symbol für die Spaltung Deutschlands, Europas und der Welt.

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Erinnerung soll nicht verschwinden

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte am ehemaligen DDR-Grenzturm in Hennigsdorf (Oberhavel) laut Mitteilung:

Wir gedenken heute am authentischen Ort eines Ereignisses, das für viele Menschen einen tiefen Einschnitt in ihr Leben bedeutete.
Dietmar Woidke

Orte wie der Grenzturm erzählten von dieser Geschichte und ließen die Erinnerungen für nachfolgende Generationen nicht verschwinden. "Das ist von unschätzbarem Wert."

Wille zur Freiheit war stärker

Landtags-Vizepräsidentin Barbara Richstein (CDU) bezeichnete die DDR-Grenze als

Ein Monument der Abschottung und der Menschenverachtung.
Barbara Richstein, Landtags-Vizepräsidentin

Der Wille zur Freiheit sei letztlich aber stärker gewesen als jede Sperranlage, "auch wenn die Mauer viele unschuldige Menschen das Leben gekostet hat", sagte sie.

Während Frauen in der DDR immer stärker in die Arbeitswelt einbezogen werden, dominiert in der Bundesrepublik das traditionelle Familienbild.

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140 Menschen starben durch das DDR-Grenzregime

Auch an der Glienicker Brücke sollte am Samstagnachmittag der Opfer des Mauerbaus gedacht werden. Der Bau der Berliner Mauer hatte am 13. August 1961 begonnen und die deutsch-deutsche Teilung besiegelt.

Allein in Berlin starben nach dem Mauerbau nach wissenschaftlichen Erkenntnissen mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime. An der innerdeutschen Grenze waren laut Bundesregierung mindestens 260 Todesopfer zu beklagen.

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