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Greenpeace errichtet Steinbarriere

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Gegen Schleppnetze vor Rügen - Greenpeace errichtet Steinbarriere

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Umweltschützer von Greenpeace haben vor Rügen Granitsteine versenkt. So soll das Steinriff vor Grundschleppnetzen geschützt werden.

Eine andere Greenpeace-Aktion auf Rügen. Archivbild
Eine andere Greenpeace-Aktion auf Rügen. Archivbild
Quelle: Axel Heimken/Greenpeace/dpa

Im Kampf gegen zu viel Fischfang haben Greenpeace-Aktivisten riesige Granitblöcke im Meeresschutzgebiet Adlergrund östlich von Rügen versenkt.

Grundschleppnetze werden behindert

Damit wollen die Umweltschützer verhindern, dass Fischer mit Grundschleppnetzen den Meeresboden "durchpflügen" - auch wenn dies legal sei, wie die Organisation am Samstag meldete.

Zur Rettung der Meere brauchen wir echte Schutzgebiete frei von menschlicher Zerstörung.
Thilo Maack, Greenpeace-Meeresbiologe

Die Aktion soll mehrere Tage dauern. Die Bundesregierung müsse die Fischerei und die Ausbeutung von Rohstoffen in den Schutzgebieten verbieten, forderte er. "Nur so lassen sich Arten und Lebensräume schützen."

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"Meeresschutz besteht lediglich auf dem Papier"

Deutschland hat Greenpeace zufolge bereits 2007 fast die Hälfte seiner Meeresgebiete als Schutzzonen ausgewiesen. Auch die Pläne für ein Verbot bodenzerstörender Fischerei im Schutzgebiet Adlergrund sind demnach längst fertig.

Allerdings fehle der politische Wille, sie umzusetzen, prangert Greenpeace an. Der Meeresschutz bestehe lediglich auf dem Papier. Selbst in ausgewiesenen Schutzgebieten der Nord- und Ostsee sowie dem Nationalpark Wattenmeer erlaube die Bundesregierung weiter Ölausbeutung, Fischerei sowie Sand- und Kiesabbau.

Besonders schlecht steht es den Umweltschützern zufolge in der deutschen Ostsee um Dorsch und Hering. Stark gefährdet sei auch Deutschlands einzige Walart, der Schweinswal.

Unsere Ozeane brauchen Wale. Ohne die Großsäuger würde das maritime Ökosystem kollabieren. Forscher nehmen Wale ins Visier – und stellen fest: Der Gesundheitszustand wird immer kritischer.

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28 min
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