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Preisverleihung in LA - Königin der Grammys: Beyoncé knackt Rekord

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Die Sängerinnen Beyoncé und Taylor Swift schreiben bei der 63. Grammy-Verleihung in Los Angeles Musikgeschichte. Deutsche Grammy-Hoffnungen wurden nicht erfüllt.

Beyoncé nimmt den Preis für die beste R&B-Performance für 'Black Parade'  bei den 63. Grammy Awards entgegen.
Beyoncé nimmt den Preis für die beste R&B-Performance für 'Black Parade' bei den 63. Grammy Awards entgegen.
Quelle: dpa

Die Recording Academy hat in Los Angeles zum 63. Mal die Grammys in mehr als 80 Kategorien vergeben. Zu den große Gewinnern der Verleihung gehörten. Die Sängerinnen Beyoncé und Taylos Swift stellten neue Grammy-Rekorde auf.

Die 39-Jährige Beyoncé gewann in Los Angeles ihren 28. Grammy, überholte Alison Krauss und wurde damit zur am häufigsten ausgezeichneten Frau in der Geschichte der Musik-Preise der Recording Academy. Beyoncé erhielt unter anderem die Auszeichnung für den besten R&B-Auftritt für "Black Parade" und für den besten Rap-Song.

Beyoncé und Tochter Ivy teilen sich Grammy

Den Preis für "Savage" teilte sie sich mit der Rapperin Megan Thee Stallion. Darüber hinaus holte sich Beyoncé auch den Preis in der Kategorie bestes Musik-Video für "Brown Skin Girl" zusammen mit ihrer neunjährigen Tochter Blue Ivy Carter. Ehemann und Vater Jay-Z bekam als Ko-Produzent von "Savage" auch noch etwas vom Grammy-Segen ab.

Als Beyoncé die Auszeichnung für "Black Parade" in Empfang nahm - eine Hymne für die "Black Lives Matter"-Bewegung, sagte sie:

Als Künstlerin glaube ich, dass es meine Aufgabe und unser aller Aufgabe ist, die Zeit zu reflektieren.
Beyoncé

Beyoncé weiter: "Und es war eine so schwierige Zeit." Sie habe den Song für alle "wunderschönen schwarzen Könige und Königinnen" geschrieben.

Taylor Swift: Neuer Grammy-Rekord

Auch Sängerin Taylor Swift stellte einen neuen Grammy-Rekord auf: Sie gewann mit "Folklore" in der Kategorie "Album des Jahres" - und ist damit die erste Künstlerin, die in dieser Sparte dreimal als Siegerin gekürt wurde.

Die US-Rapperin Megan Thee Stallion ist als beste neue Künstlerin ausgezeichnet worden. "Wir haben wirklich ein höllisches Jahr hinter uns, aber wir haben es da durch geschafft", sagte sie in Anspielung auf die Corona-Pandemie, die auch die Musikbranche nahezu lahm gelegt hat.

"Song of the Year" mit politischer Message

Der Preis für "Record of the Year" ging an Billie Eilish für "Everything I Wanted", "Song of the Year" ist "I Can't Breathe" von H.E.R. Lady Gaga und Ariana Grande wurden als bestes "Pop Duo" geehrt für den Song "Rain On Me", Harry Styles wurde für die "Best Pop Solo Performance" ausgezeichnet mit seinem Song "Watermelon Sugar".

Die Grammy-Hoffnungen der deutschsprachigen Nominierten haben sich hingegen nicht erfüllt. Der in Deutschland aufgewachsene und lebende Pianist Igor Levit (34) war in der Kategorie "Bestes klassisches Instrumentalsolo" für seine Aufnahme der kompletten Beethoven-Sonaten nominiert, musste sich aber dem US-Bratschisten Richard O'Neill geschlagen geben.

Igor Levit spielt Mondscheinsonate live

Der deutsche Künstler Levit hatte aber trotzdem einen Auftritt bei den Grammys: Bei einer live übertragenen Show im Vorprogramm spielte er am Sonntag Beethovens Mondscheinsonate. Der Violinist Augustin Hadelich und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unterlagen ebenfalls in der Kategorie "Bestes klassisches Instrumentalsolo".

Auch die Frankfurt Radio Big Band sowie Orchester und Chor der Deutschen Oper Berlin Preis-Chancen konnten in den Jazz- und Opernkategorien, in denen sie nominiert waren, keinen Preis gewinnen. Der in Genf geborene Jazz-Mundharmonikaspieler Grégoire Maret, der für das Instrumentalalbum "Americana" nominiert war, ging ebenfalls leer aus.

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