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Hurrikan-Warnung - Großkonzert in New York abgebrochen

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Das "We love NYC"-Konzert im New Yorker Centralpark ist wegen einer Sturmwarnung abgebrochen worden. Mit dem Konzert sollte eigentlich das Ende des Corona-Kapitels gefeiert werden.

Am Samstag haben im New Yorker Central Park Zehntausende den Kampf gegen Corona bei einem Konzert gefeiert. Die Veranstaltung wurde nach einer Hurrikan-Warnung jedoch abgebrochen.

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Wegen des herannahenden Hurrikans "Henri" haben die Behörden ein Groß-Konzert mit zahlreichen Stars im New Yorker Central Park abgebrochen. Wegen des näher kommenden Unwetters sollten alle Besucher sich "ruhig zum nächstgelegenen Ausgang begeben", erklärte die Polizei am Samstagabend (Ortszeit). New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo rief in dem Bundesstaat den Ausnahmezustand aus. Inzwischen hat die US-Wetterbehörde "Henri" allerdings zu einem Tropensturm heruntergestuft.

Mit dem Konzert für 60.000 Zuschauer unter dem Motto "We love NYC" wollte New York eigentlich seine "Wiedergeburt" nach der Corona-Krise feiern. Geplant waren Auftritte von Stars wie Carlos Santana, Paul Simon, Patti Smith und Bruce Springsteen. Sänger Barry Manilow war auf der Bühne mitten in einem Song, als ihm das Mikrofon abgedreht wurde und eine Lautsprecherdurchsage die Konzertbesucher zum Gehen aufforderte.

Bei Donner und Blitzen strömten die Menschen aus dem Centralpark

"Ich war so enttäuscht", sagte Manilow dem Sender CNN. "Es war ein wundervolles, wundervolles Erlebnis, bis es anfing zu regnen." Blitze zuckten über den Himmel und Donner war zu hören, während die Menschen aus dem Park strömten. "Ich glaube, aus Sicherheitsgründen ergibt das Sinn", sagte die Konzertbesucherin Maria Fuentes zu dem Abbruch. "Ich meine, ich kann den Donner ja hören."

Bereits Anfang Juli feierte New York das Ende der Pandemie mit einer Parade.

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"Henri" bewegte sich am Samstag auf die Ostküste der USA zu und soll laut Vorhersagen am Sonntagmittag (18 Uhr MESZ) in Long Island im Bundesstaat New York auf Land treffen. Die Meteorologen sagen Hochwasser, Starkregen und Sturzfluten voraus. Auch in der Millionenmetropole New York werden Stromausfälle und Überschwemmungen in den Vororten erwartet. Der Sturm sei "so ernst wie ein Herzinfarkt", warnte Gouverneur Cuomo. Der Sturm werde etwa 26 Stunden in der Region wüten.

In den Neuengland-Staaten Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und Vermont riefen die Behörden die Bewohner auf, sich auf den Wirbelsturm vorzubereiten. In Massachusetts sollen Parks und Strände bis Montag geschlossen bleiben.

Unterdessen hat der Tropensturm "Grace" in Mexiko für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Mindestens acht Menschen kamen im Osten des lateinamerikanischen Landes ums Leben, wie die Regierung des Bundesstaats Veracruz an der Golfküste am mitteilte.

Der Tropensturm "Grace" hat Mexiko bereits zum zweiten Mal hart getroffen und für Überschwemmungen und Stromausfälle gesorgt. Bislang kamen mindestens acht Menschen ums Leben.

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