Sie sind hier:

Hamburger Feuerwehr - Hinweise auf mutmaßliche Rechtsextremisten

Datum:

Die Feuerwehr Hamburg hat von Verfassungsschutz und Polizei Hinweise auf rechtsextremistische Handlungen mehrerer Beamter erhalten. Die Vorwürfe sollen nun untersucht werden.

Hamburger Feuerwehr: Feuerwehr-Einsatzjacken  (Symbolbild)
In der Feuerwehr Hamburg sind mehrere mutmaßliche Rechtsextremismus-Fälle bekannt geworden.
Quelle: dpa

In der Feuerwehr Hamburg wurden mehrere mutmaßliche Fälle von Rechtsextremismus bekannt. In einem Fall habe ein Beamter der Feuerwehr in den sozialen Medien Rechtsextremisten unterstützt und dort mehrfach rassistische Inhalte verbreitet, teilte die Feuerwehr am Samstag mit. Ihm sei umgehend das Führen der Dienstgeschäfte verboten und disziplinarische Ermittlungen seien eingeleitet worden. In einem zweiten Fall sollen fünf Feuerwehrangehörige verfassungswidrige Symbole ausgetauscht haben. Gegen sie seien ebenfalls Ermittlungen eingeleitet worden.

Feuerwehr lässt Vorwürfe untersuchen

Die Amtsleitung der Feuerwehr nehme beide Hinweise sehr ernst und lasse die Vorwürfe derzeit "sehr sorgfältig untersuchen", wie aus einer Mitteilung der Feuerwehr hervor ging. Bis zum Abschluss beider laufender Verfahren könne man keine weitere Angaben zu den beiden Fällen machen.

Aufgeflogen sind die mutmaßlichen Rechtsextremisten laut Feuerwehr durch Hinweise des Hamburgischen Landesamtes für Verfassungsschutz sowie durch die Zentrale Hinweisaufnahme Rechts (ZHA-R) der Polizei Hamburg.

Rechtsextremistische Vorwürfe in beiden Fällen

Einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" (Samstag) zufolge und nach dpa-Informationen soll der suspendierte Feuerwehrmann in der WhatsApp-Gruppe "Asgards Wölfe" aktiv gewesen sein, deren Mitglieder rechtsextreme Thesen verbreiten.

Berliner Polizisten mit Helmen begleiten einer Demonstration gegen die Räumung des besetzten Hauses "Liebig 34".

Rechtsextremismus - Berliner Polizei ermittelt gegen 40 Beamte 

Nach einem Skandal um Rechtsextremismus bei der Berliner Polizei wird gegen 40 Beamte ermittelt. Knapp die Hälfte drohe entlassen zu werden, so Polizeipräsidentin Barbara Slowik.

Im zweiten Fall sollen dem Bericht zufolge mehrere Beamte der Einsatzzentrale einem türkischen Kollegen in einem unbeobachteten Moment eine Hakenkreuzflagge auf den Rechner aufgespielt haben.

Feuerwehr stellt sich entschieden gegen Diskriminierung

"Rechtsextremismus hat keinen Platz in der Feuerwehr Hamburg", sagte Feuerwehrchef Christian Schwarz. Diskriminierungen aller Art würden weder akzeptiert noch toleriert. Alle seien aufgefordert, bei Grenzüberschreitungen aktiv einzuschreiten, sagte Schwarz.

"Dies gilt für persönliche Übergriffe und auch für Übergriffe in Social Media oder Messenger-Gruppen", so Schwarz. "Und eines bleibt dabei glasklar: Wir werden jederzeit strikt gegen Diskriminierung vorgehen!" Die Feuerwehr Hamburg ist mit rund 2.900 Beschäftigten die zweitgrößte Deutschlands.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.