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Wahre Verbrechen - Jagd auf die Hammerbande

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Vor rund 40 Jahren kommt es in Berlin zu spektakulären Raubüberfällen auf Geldtransporter. An die Jagd nach der Hammerbande erinnert sich der ermittelnde Kriminaldirektor genau.

Sehen Sie hier die Kurz-Doku über dieses wahre Verbrechen.

Beitragslänge:
7 min
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Es ist eine der größten Raubserien in der Kriminalgeschichte West-Berlins: Ende der 1970er Jahre kommt es immer wieder zu Überfällen auf Kaufhäuser und Geldtransporter. Dass dahinter ein und dieselbe Bande steckt, ist anfangs für die Ermittler nicht ersichtlich.

Foto aus der Polizeiakte (schwarzweiß) zeigt den Tatort eines Überfalls auf einen Geldtransporter in Berlin.
Auch dieser Überfall auf einen Geldtransporter Ende der 1970er Jahre geht auf das Konto der so genannten Hammerbande.

Jahrelang hält die Raubserie auch den damaligen Kriminaldirektor Gert Wildenhein in Atem. Mehrere Millionen Mark werden bei den Überfällen erbeutet, doch der Polizei fehlen konkrete Spuren. Doch dann kommt es an einem Dezembertag zu einem spektakulären Zwischenfall.

Mehrere Männer umzingeln einen Geldtransporter. Mit einem Hammer schlagen sie das Fenster am Heck des Fahrzeugs ein. Von dort aus gelangen sie ins Innere des Wagens. Doch Streifenpolizisten, die zufällig in der Nähe sind, bemerken den Überfall. Sie hören Schüsse und eröffnen selbst das Feuer gegen die Täter.

Schießerei mitten in Berlin

Ein Täter wird durch einen Schuss am Kopf verletzt. Um wen es sich bei dem Verletzten handelt, wissen Wildenhein und seine Kollegen nicht. Der Mann wird ins Krankenhaus gebracht, liegt im Koma, kann nicht vernommen werden. Die anderen Täter können unerkannt fliehen.

Foto eines der zunächst unbekannten Mitglieder der "Hammerbande". Das Gesicht wurde im Bild technisch verfremdet.
Einer der Täter wird bei einem Überfall angeschossen und landet im Krankenhaus.

Doch es gelingt den Beamten, einige Projektile des Schusswechsels zu sichern. Endlich haben Gert Wildenhein und sein Team erste Ermittlungsansätze. Zeugen und Anwohner werden jetzt nach Hinweisen zu den flüchtigen Tätern befragt.

Einer der Täter wurde als "sehr groß" beschrieben. Außerdem ist er durch seinen eigenartigen Gang aufgefallen.
Gert Wildenhein, leitender Kriminaldirektor

Doch die Ermittlungen in dem Fall geraten ins Stocken. Wildenheins Hoffnung liegt jetzt auf dem unbekannten, verletzten Täter im Krankenhaus. Allerdings stirbt der Mann nach wenigen Tagen. Immerhin: Die Beamten können kurz darauf seine Identität klären. Bringt das die Polizisten bei der Lösung des Falls weiter?

Die Auflösung des Kriminalfalls sehen Sie oben in der Kurz-Dokumentation.

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