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Schwierige Suche nach Hauseinsturz

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Verschüttete in Düsseldorf - Schwierige Suche nach Hauseinsturz

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Im Düsseldorfer Zentrum ist ein Hinterhaus, das kernsaniert wurde, eingestürzt. Zwei Bauarbeiter werden vermisst. Die Suche gestaltet sich äußerst schwierig.

Blick auf das eingestürzte Gebäude.
Blick auf das eingestürzte Gebäude in der Düsseldorfer Innenstadt.
Quelle: Henning Kaiser/dpa

Nach dem Teileinsturz eines Hinterhauses in der Düsseldorfer Innenstadt während Sanierungsarbeiten werden weiter zwei möglicherweise verschüttete Männer vermisst. Da für den Rest des Gebäudes zunächst eine akute Einsturzgefahr bestand, müssen die Einsatzkräfte bei der Suche äußerst vorsichtig vorgehen.

Die ganze Nacht über sei nach Zugangsmöglichkeiten gesucht worden, sagte Feuerwehrsprecher Stefan Gobbin. Warum ein Teil des Hinterhauses des Wohngebäudes einstürzte, sei noch "total offen", sagte Gobbin.

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Das leerstehende Haus wurde kernsaniert

Das mehrstöckige, leerstehende Haus wurde kernsaniert, als das Unglück am Montag in der Mittagszeit geschah. Zunächst waren die Einsatzkräfte von einem Vermissten - einem 39-Jährigen - ausgegangen, der unter dem riesigen Schuttberg vermutet wurde. Am Abend kam die Befürchtung dazu, dass ein weiterer Bauarbeiter verschüttet sein könnte.

Neben den Vermissten hätten zehn Männer in dem Gebäude gearbeitet, so der Feuerwehrsprecher. Einer sei wegen eines internistischen Notfalls in ein Krankenhaus gebracht worden, neun wurden zunächst vor Ort von den Einsatzkräften betreut. Von ihnen wurde keiner körperlich verletzt.

Feuerwehrleute nach einem Hauseinsturz in Düsseldorf
Feuerwehrleute suchen an der Einsturzstelle nach Spuren.
Quelle: dpa

Meterhoher Schutt am Unglücksort

Die Fassade des Vorderhauses war zumindest äußerlich nicht beschädigt. Durch das Tor zum Hinterhof waren am Montag Trümmerteile und ein eingestürztes Baugerüst zu sehen. Der Blick von einem benachbarten Parkhaus zeigte: Rund die Hälfte des Hinterhauses ist eingestürzt, der Schutt am Einsturzort türmt sich meterhoch.

Die Stadtwerke trennten das gesamte Gebäude von der Energiezufuhr. Vorsichtshalber räumten die Einsatzkräfte am Montag angrenzende Gebäude. Davon waren zunächst 40 Menschen betroffen, von denen 31 von der Stadt in anderen Wohnungen untergebracht wurden.

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