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Sieben Dörfer verwüstet - Tote nach Tornado in Tschechien

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Mehrere Tote, viele Verletzte, Hunderte zerstörte Häuser: Ein schweres Unwetter mit einem Tornado hat in Tschechien sieben Dörfer verwüstet. Helfer suchen nach Verschütteten.

Zerstörte Häuser, abgedeckte Dächer, niedergerissene Stromleitungen: In Tschechien sind bei einem Tornado mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen - 200 wurden verletzt.

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Durch einen Tornado sind im Südosten Tschechiens mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen, wie die Polizei mitteilte. Etwa 200 Menschen wurden demnach verletzt, 83 von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Suche nach möglichen Verschütteten

Der Tornado hatte am Donnerstagabend sieben Dörfer in der Region Südmähren verwüstet. Hunderte Häuser wurden zerstört, Dächer abgedeckt, Stromleitungen niedergerissen und Autos umhergeschleudert.

Die Suche nach möglichen Verschütteten dauerte an. Hunderte Feuerwehrleute gingen in den zerstörten Gemeinden von Haus zu Haus. Auch Spürhunde halfen bei der Suche. Aus anderen Teilen des Landes machte sich weitere Verstärkung auf den Weg. Die Armee schickte Soldaten mit schwerer Technik.

In Tschechien laufen die Rettungsaktionen auf Hochtouren. Wie gehen die Aufräumarbeiten voran? Unsere Korrespondentin Britta Hilpert ist vor Ort.

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Tennisballgroße Hagelkörner, umgestürzte Strommasten

Auch Hagelkörner von der Größe eines Tennisballs prasselten auf die Region nieder. In Hodonin wurden durch das Unwetter ein Altenheim und der Zoo beschädigt. Der Bürgermeister von Hrusky sagte der Nachrichtenagentur CTK, das halbe Dorf sei dem Erdboden gleichgemacht worden. In weiten Teilen der Region kam es zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen.

Umgestürzte Strommasten blockierten eine zentrale Autobahnverbindung zwischen Prag und der slowakischen Hauptstadt Bratislava. "Es ist die Hölle auf Erden", sagte Regionalgouverneur Jan Grolich nach einem Besuch vor Ort. "Alle verfügbaren Rettungsteams sind im Einsatz oder auf dem Weg in die Region Hodonin", erklärte Innenminister Jan Hamacek auf Twitter.

Ein Tornado, bei dem Autos durch die Luft fliegen - das kennt man aus Amerika, nicht aus Europa. Müssen wir uns darauf einstellen, dass auch in Europa solche Unwetter zunehmen?

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Regierung verspricht finanzielle Hilfen

Der tschechische Regierungschef Andrej Babis sprach von einer "Apokalypse". Babis war in Brüssel bei einem EU-Gipfel gewesen und traf am Nachmittag ein. Die Regierung versprach schnelle finanzielle Hilfe für die Betroffenen, von denen viele das Dach über dem Kopf verloren haben.

Mehr zum EU-Gipfel lesen Sie hier:

EU-Gipfel in Brüssel - Härterer Kurs gegenüber Russland beschlossen 

Mit der Androhung neuer Wirtschaftssanktionen will die EU ihre Gangart gegenüber Russland verschärfen. Merkels Vorschlag für Spitzentreffen mit Putin erbrachte keine Einigung.

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