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Studie zu Nordamerika - Hitzewelle nur durch Klimawandel möglich

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Forscher aus Oxford sind sich einig: Die Hitzewelle in den USA ist durch den Klimawandel verursacht worden. Extreme Hitze könnte bei zunehmender Erderwärmung häufiger auftreten.

Archiv: Ein Flugzeug wirft westlich von Clarkston, Wash, Feuerschutzmittel auf das westliche Ende des Asotin Complex Fire ab.
Die extreme Hitzewelle in den USA ist durch den Klimawandel verursacht worden, zeigt eine Studie der Universität Oxford.
Quelle: Pete Caster/The Lewiston Tribune via AP/dpa

Die beispiellose Hitzewelle im Westen der USA und in Kanada wäre einer Studie zufolge ohne den Klimawandel "praktisch unmöglich" gewesen. Das zeigen Forschungsergebnisse von Klimaexperten der Universität Oxford. Die durch Treibhausgase verursachte Erwärmung des Planeten habe die Hitzewelle in den USA mindestens 150 Mal wahrscheinlicher gemacht.

Es gibt absolut keinen Zweifel, dass der Klimawandel hier eine entscheidende Rolle gespielt hat.
Friederike Otto, Klimaforscherin Universität Oxford

Für die Studie der Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) verglichen die Wissenschaftler historische Klima-Beobachtungen mit dem heutigen Wetter. Die in Kanada und den USA gemessenen Werte seien demnach so extrem, dass sie nur einmal alle eintausend Jahre vorkommen dürften.

Hitzewellen künftig alle fünf bis zehn Jahre

Bei einer fortschreitenden Erwärmung der Erde um bis zu zwei Grad Celsius, was bei derzeitigen Emissionen innerhalb der nächsten Jahrzehnte der Fall sein würde, könnten solche Hitzewellen alle fünf bis zehn Jahre auftreten und rund ein Grad heißer ausfallen.

Rekordhitze in Kanada, Feuer in Kalifornien. Klimaextreme machen dem Westen Nordamerikas zu schaffen. Es droht eine lange Waldbrandsaison. Mima-Reporter Anselm Stern berichtet von Menschen aus Kalifornien, die überlegen, den Bundestaat zu verlassen.

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In der kanadischen Provinz British Columbia wurde im Juni an drei Tagen in Folge ein neuer Tagestemperaturrekord gemessen. Im Dorf Lytton zeigte das Thermometer zwischenzeitlich 49,6 Grad. Das Dorf wurde kurz darauf von einem Waldbrand größtenteils zerstört.

Insgesamt lag die Temperatur in der Region im Juni laut dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus 1,2 Grad über dem Durchschnittswert der Jahre 1991 bis 2020. Für Europa war es der zweitwärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen, weltweit gemeinsam mit dem Juni 2018 der viertwärmste. Auch in anderen Teilen der Welt herrschten im Juni hohe Temperaturen.

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