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Hochwasserkatastrophe - Nach Flut: Alle Ahrtal-Orte wieder erreichbar

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Einen Monat nach der Flutkatastrophe im Ahrtal schreiten die Aufräumarbeiten voran. 3.000 Kräfte sind im Einsatz. Alle Orte sind nun über das Straßennetz zumindest erreichbar.

Von rund 50 Weingütern an der Ahr hat die Flut fast alle zerstört oder stark beschädigt, und das acht Wochen vor der Weinlese. Weinbauern aus nicht betroffenen Gegenden versuchen zu helfen.

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Einen Monat nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal sind alle Orte über das Straßennetz zumindest notdürftig wieder erreichbar. Die Situation werde durch Räumarbeiten, provisorische Hilfswege und Behelfsbrücken stetig verbessert, teilte der Krisenstab in Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz) am Samstag mit.

Krisenstab: Private Helfer weiterhin sehr willkommen

Im Bereich Dernau sei eine weitere Behelfsbrücke vom Technischen Hilfswerk (THW) eröffnet worden. Am Samstag seien erneut mehr als 3.000 Kräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, THW, Polizei und Bundeswehr im Schadensgebiet im Einsatz gewesen. Die Wiederherstellung der Infrastruktur mit Strom, Gas, Wasser und Abwasser sowie die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Duschen und Toiletten stünden weiter im Vordergrund.

Das Hochwasser hat zahlreiche Häuser zerstört, darunter auch denkmalgeschützte Bauten. Jetzt steht zur Debatte, ob und wie Fachwerkhäuser und Denkmäler wieder aufgebaut werden.

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Private Helferinnen und Helfer seien weiter willkommen, teilte der Krisenstab mit. "Das Ahrtal braucht weiterhin jede helfende Hand." Die Helfer-Shuttle-Unternehmen pendelten auch am Wochenende ins Krisengebiet und sorgten für die An- und Abreise.

Staatsanwaltschaft zu Hochwasser - Hinweise, dass Alarmierung lückenhaft war 

Hinweise verdichten sich, dass durch frühe Warnungen Menschen im Ahrtal hätten gerettet werden können. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen zwei Mitglieder aus dem Krisenstab.

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Staatsakt am 1. September zum Gedenken an Opfer

Das Land Rheinland-Pfalz will am 1. September am Nürburgring der Opfer der Flutkatastrophe mit einem Staatsakt gedenken. Dazu eingeladen sind die Angehörigen der Toten und Vermissten, Verletzte, Geschädigte, Hilfskräfte sowie die Bürgermeister der mehr als 250 betroffenen Orte, wie die Staatskanzlei am Freitag in Mainz mitteilte. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier soll ebenfalls teilnehmen.

Bei der Flut im Ahrtal waren 133 Menschen ums Leben gekommen, 766 wurden verletzt. Es werden noch drei Menschen vermisst. Am 14. und 15. Juli hatte extremer Starkregen eine Flutwelle ausgelöst und weite Teile des Tals unter Wasser gesetzt und zerstört.

[Auch Nordrhein-Westfalen wurde von den Unwettern getroffen. Der Wiederaufbau in Bad Münstereifel ist schwierig.]

Nach der Flut sind viele Häuser in Bad Münstereifel unbewohnbar, die Infrastruktur ist zerstört. Weil die Altstadt fast komplett unter Denkmalschutz steht, gestaltet sich der Wiederaufbau schwierig.

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Infos rund um das Hochwasser in Deutschland finden Sie hier:

Rheinland-Pfalz, Ahrweiler: Völlig zerstört ist diese Brücke über die Ahr in Ahrweiler nach der Flutkatastrophe.

Nachrichten | Thema - Hochwasser in Deutschland 

Mehr als 170 Tote und viele Verletzte forderten Hochwasser in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern.

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