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Nachbarländer schwer getroffen : Dutzende Tote nach Hochwasser in Belgien

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Auch bei Deutschlands Nachbarn hat das Hochwasser Menschenleben gefordert und immense Schäden verursacht. Vor allem Belgien und die Niederlande sind betroffen.

Hochwasser und Springfluten haben in Belgien bisher 24 Menschen das Leben gekostet. Das teilte das Krisenzentrum des Landes am Samstag mit. Die Rettungskräfte setzten ihre Bemühungen vor Ort fort, nachdem die Regenfälle vielerorts am Freitag aufgehört hatten.

Leider müssen wir damit rechnen, dass diese Zahl in den nächsten Stunden und Tagen weiter ansteigen wird.
Nationale Krisenzentrum Belgien

In Belgien und in den Niederlanden begannen in einigen Orten die Aufräumarbeiten, während es in anderen noch darum ging, weitere Schäden durch das Wasser zu verhindern.

Viele Straßen blockiert

Der Bahnverkehr und zahlreiche Straßen waren am Samstag im Osten Belgiens weiterhin blockiert. In der schwer getroffenen Ortschaft Pepinster brach eine Café-Besitzerin in Tränen aus, als König Philippe und Königin Mathilde am Freitag die Menschen dort besuchten, um ihnen Trost zu spenden.

Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der belgische Ministerpräsident Alexander De Croo besuchten nach einem Bericht des Rundfunksenders RTBF am Samstag das Katastrophengebiet.

Auch in unseren Nachbarländern ist die Gefahr noch nicht vorüber. Die Unterstützung der Menschen untereinander ist groß, auch aus anderen europäischen Ländern kommt Hilfe.

Beitragslänge:
2 min
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Im Süden der Niederlande arbeiteten Freiwillige die Nacht hindurch, um Deiche zu verstärken und Straßen vor dem Wasser zu schützen. Bewohner der Ortschaften Bunde, Voulwames, Brommelen und Geulle konnten am Samstagmorgen in ihre Häuser zurückkehren. Sie waren am Donnerstag und Freitag aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen.

Rutte: "Eine Katastrophe nach der anderen"

Der Interims-Ministerpräsident Mark Rutte, der die Region am Freitag besuchte, sprach von "drei Katastrophen":

Zuerst gab es Corona, jetzt diese Überschwemmungen, und bald werden die Menschen die Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau bewältigen müssen.
Niederländischer Interims-Ministerpräsident Mark Rutte

"Es ist eine Katastrophe nach der anderen,", so Rutte. Aber Limburg, die Provinz, die von den Überschwemmungen betroffen ist, werde nicht allein gelassen. Seine Regierung hat für das Gebiet den Notstand ausgerufen und nationale Gelder für die Betroffenen freigegeben.

Hilfe kam unter anderem von der niederländischen Brauerei Hertog Jan, die in dem betroffenen Gebiet ansässig ist. Sie verteilte 3.000 Bierkisten an die Einwohner, um ihnen zu helfen, ihr Hab und Gut vom Boden zu heben und so vor dem Wasser zu schützen.

Alles zum Hochwasser im Liveblog:

Unwetter in Nordrhein-Westfalen
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Tote, Verletzte, Vermisste - Unwetter-Katastrophe in Deutschland  

Deutschland kämpft mit den Folgen der schweren Regenfälle in einigen Teilen Westdeutschlands. Hier die Ereignisse zum Nachlesen.

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